Frage 201403031 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Welche der folgenden Aussagen zu Frakturen treffen zu? 1. Bei konservativer Behandlung eines instabilen Knochenbruches mit Gipsverband kommt es typischerweise zu einer primären Knochenbruchheilung ohne Kallusbildung 2. Bei Verdacht auf Fraktur muss die periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität überprüft werden 3. Sichere Zeichen für eine Fraktur sind Schmerz, Schwellung, Hämatom und Funktionsverlust 4. Eine Röntgendiagnostik ist nur dann angezeigt, wenn sichere Frakturzeichen vorliegen 5. Solange die Haut über der Fraktur unverletzt ist, handelt es sich um eine geschlossene Fraktur

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Richtige Antwort zu Frage 201403031

  • A: nur 2 und 5 sind richtig

Erklärung

Bei Frakturverdacht müssen Durchblutung, Motorik und Sensibilität geprüft werden (2). Eine geschlossene Fraktur liegt vor, solange die Haut intakt ist (5). Bei Gipsbehandlung heilt der Knochen mit Kallusbildung, also sekundär (1 falsch). Schmerz, Schwellung, Hämatom und Funktionsverlust sind unsichere Zeichen (3 falsch), und Röntgen ist schon bei Verdacht angezeigt (4 falsch).

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