Frage 201603224 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Bei Verdacht auf einen Harnwegsinfekt bitten Sie Ihren Patienten eine Harnprobe abzugeben. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? 1. Charakteristisch für einen Harnwegsinfekt ist bierbrauner Urin mit gelbem Schüttelschaum 2. Für die Untersuchung sollte in der Regel Mittelstrahlurin verwendet werden 3. Der Nachweis von Leukozyten im Urin spricht gegen einen Harnwegsinfekt 4. Jedes im Urin gefundene Bakterium ist ein Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Urogenitalinfektion 5. Bis zum Transport ins Labor sollten Sie die Urinprobe warm stellen, um die Vermehrung möglicherweise vorhandener Bakterien zu fördern

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Richtige Antwort zu Frage 201603224

  • B: nur 2 ist richtig

Erklärung

Für die Harnuntersuchung nimmt man in der Regel Mittelstrahlurin, um Verunreinigungen zu vermeiden (2). Bierbrauner Urin mit gelbem Schaum weist auf Bilirubin hin, also auf Leber- oder Gallenerkrankungen (1). Leukozyten sprechen für einen Harnwegsinfekt (3). Nicht jede Bakteriurie ist behandlungsbedürftig (4). Die Probe muss zügig verarbeitet oder gekühlt werden, Wärme würde die Bakterien vermehren (5).

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