Frage 201603248 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Ein Patient klagt über eine seit einigen Wochen zunehmende, nicht schmerzhafte Schwellung im rechten Halsbereich. Sie tasten submandibulär rechts eine eher feste Resistenz mit einem Durchmesser von etwa 2 cm. Der Betroffene gibt bei der Untersuchung keine Schmerzen an. Welche der folgenden Diagnosen kommen im Rahmen der Differentialdiagnose am ehesten in Betracht? 1. Metastase bei noch unklarem Primärtumor 2. Akute Stauung bei Speichelgangstein (Sialolithiasis) 3. Morbus Hodgkin 4. Lymphknotentuberkulose 5. Kehlkopfdiphtherie (Krupp)

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Richtige Antwort zu Frage 201603248

  • C: nur 1, 3 und 4 sind richtig

Erklärung

Eine schmerzlose, feste, zunehmende Lymphknotenschwellung am Hals über Wochen ist verdächtig auf eine Metastase (1), ein Lymphom wie den Morbus Hodgkin (3) oder eine Lymphknotentuberkulose (4). Ein Speichelgangstein (2) verursacht typischerweise schmerzhafte Schwellungen, vor allem beim Essen. Die Kehlkopfdiphtherie (5) ist ein akutes Krankheitsbild mit Heiserkeit und Atemnot und passt nicht zu einem submandibulären Knoten.

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