Frage 201610119 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Eine 35-jährige Frau klagt seit 3 Tagen über häufigen Harndrang sowie Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. Diese Art der Symptome kenne sie bereits seit mehreren Jahren. Bislang seien die Beschwerden nach Erhöhen der Trinkmenge rasch verschwunden. Jetzt habe sie seit der Nacht Fieber mit 38,8°C sowie starke Rückenschmerzen und Kreislaufprobleme.Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? 1. Sie vermuten eine Erkältung und empfehlen ihr, sich ins Bett zu legen; die Beschwerden werden 2. sich mit Bettruhe von alleine bessern, weitere Maßnahmen ergreifen Sie nicht Sie veranlassen eine Urinuntersuchung und verschreiben der Patientin Antibiotika 3. Sie empfehlen der Patientin ausreichend zu trinken, Bettruhe einzuhalten und sich bei fehlender 4. Verbesserung nach 3 Tagen erneut vorzustellen Sie haben den Verdacht einer Neigung zu rezidivierenden Harnwegsinfekten 5. Sie vermuten das Vorliegen einer akuten Nierenbeckenentzündung und schicken die Patientin
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 201610119
- D: nur 4 und 5 sind richtig
Erklärung
Fieber, Rückenschmerzen und Kreislaufprobleme nach Zystitissymptomen sprechen für eine aufsteigende Infektion, also eine akute Pyelonephritis (5), bei der Neigung zu rezidivierenden Harnwegsinfekten (4). Die Patientin muss ärztlich abgeklärt werden und wird überwiesen. Eine Erkältung mit Bettruhe (1) und abwartendes Vorgehen (3) wären gefährlich, und Heilpraktiker dürfen keine verschreibungspflichtigen Antibiotika verordnen (2).
Weitere Fragen: Niere und Harnwege
- 201610133Welche der genannten Symptome bzw. Befunde gehören zu den Leitsymptomen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS)? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201703108Welche der folgenden Aussagen zu den ableitenden Harnwegen treffen zu? 1. Die ableitende Harnwege sind durch muskuläre Kontraktion in der Lage kolikartige Schmerzen zu verursachen 2. Die Prostata bietet beim Mann einen zuverlässigen Schutz gegen aufsteigende Harnwegsinfekte 3. In der Harnblase findet durch Wasserrückresorption eine Konzentrierung des Primärharns statt 4. Abgehende Nierensteine bleiben oft an anatomischen Engen der ableitenden Harnwege hängen, wie z.B. dem Übergang zwischen Ureter und Harnblase 5. In der rechten und linken Niere sammelt sich der Harn im Kelchsystem und wird über den jeweiligen Ureter abgeleitet
- 201703131Welche Aussage zum Urogenitalsystem trifft zu?
- 201703158Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Ursachen eines "akuten Hodens" (akute Schmerzen im Bereich des Hodens) kommen typischerweise in Frage: 1. Varikozele 2. Orchitis 3. Epididymitis 4. Hodentorsion 5. Hydrozele
- 201710215Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Organen des Retroperitonealraumes gehören: 1. Nieren 2. Magen 3. Nebennieren 4. Pankreas 5. Harnleiter
- 201710221Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typisch für ein benignes Prostatasyndrom (symptomatische Prostatahyperplasie) sind: 1. Junges Erwachsenenalter (20 bis 30 Jahre) 2. Verstärkter Harnstrahl 3. Verminderte Miktionsfrequenz 4. „Nachträufeln'' 5. Schwierigkeiten, mit dem Wasserlassen beginnen zu können