Frage 201703137 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Eine Ihnen bekannte Patientin kommt mit ihrem 4-jährigen Sohn in die Praxis. Sie berichtet, dass der Junge seit gestern Fieber und seit heute „komische" Bläschen am Körper habe. Für sie sei das Ganze sehr anstrengend, da sie gerade in der 10. Woche schwanger sei. Welche der folgenden Aussagen zu Windpocken treffen zu? 1. Die Mutter sollte dringend ihren Frauenarzt aufsuchen, um eine eigene Infektion auszuschließen 2. Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird eine Impfung gegen Windpocken schon im Säuglings- bzw. Kleinkindalter empfohlen 3. Bei einer Windpockenerkrankung kann als Komplikation eine Pneumonie auftreten 4. Bei einer Windpockenerkrankung besteht Behandlungsverbot für Heilpraktiker 5. Bei dem Ungeborenen könnte es bei einer Windpockeninfektion der Mutter zu Fehlbildungen kommen

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Richtige Antwort zu Frage 201703137

  • E: 1-5 alle sind richtig

Erklärung

Windpocken in der Frühschwangerschaft sind für die Mutter riskant, deshalb sollte sie ärztlich abklären lassen, ob sie immun ist (1). Die STIKO empfiehlt die Impfung schon im Kleinkindalter (2), eine Pneumonie ist eine mögliche Komplikation (3). Für Heilpraktiker besteht ein Behandlungsverbot nach dem IfSG (4), und beim Ungeborenen kann es zu Fehlbildungen kommen (5). Damit sind alle fünf Aussagen richtig.

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