Frage 201710232 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Eine Nadelstichverletzung ist in der Heilpraktikerpraxis bei Injektionen oder bei Blutentnahmen nicht auszuschließen. Welche der folgenden Aussagen zum Vorgehen bei einer Nadelstichverletzung trifft (treffen) zu? 1. Die Wunde sollte ausbluten 2. Die sofortige Desinfektion der Wunde mit einem alkoholischen Haut- oder Händedesinfektionsmittel ist angezeigt 3. Ein Tupfer - getränkt mit einem Flächendesinfektionsmittel - soll sofort fest auf die Wunde gedrückt werden 4. Der Heilpraktiker muss nach 2 Wochen, nach 2 Monaten und nach 2 Jahren Laborkontrollen beim Patienten und beim verletzten Personal durchführen 5. Die Nadelstichverletzung eines Mitarbeiters muss dokumentiert werden

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Richtige Antwort zu Frage 201710232

  • D: nur 1, 2 und 5 sind richtig

Erklärung

Nach einer Nadelstichverletzung soll die Wunde ausbluten (1), danach wird sie mit einem alkoholischen Haut- oder Händedesinfektionsmittel desinfiziert (2), und der Vorfall wird dokumentiert (5). Fest auf die Wunde zu drücken (3) ist falsch, weil dadurch Erreger ins Gewebe gepresst werden könnten und ein Flächendesinfektionsmittel nicht für die Wunde gedacht ist. Feste Laborkontrollen nach 2 Wochen, 2 Monaten und 2 Jahren (4) sind nicht vorgeschrieben, die Nachsorge richtet sich nach dem Risiko und wird ärztlich festgelegt.

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