Frage 201910049 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Während der therapeutischen Sitzung sagt der 60-jährige, verwitwete, depressive Patient nebenbei im Gespräch über seinen Stress am Arbeitsplatz: „Am liebsten wäre es mir, es gäbe einen Knall und ich wäre tot!“ Welche Aussage zum therapeutischen Vorgehen trifft am ehesten zu?

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Richtige Antwort zu Frage 201910049

  • D: Der Therapeut sollte abklären, wie konkret die Todeswünsche ausgeprägt sind

Erklärung

Äußerungen wie der Wunsch, tot zu sein, müssen bei depressiven Patienten ernst genommen und direkt angesprochen werden. Der Therapeut klärt ab, wie konkret die Todeswünsche und Suizidgedanken sind (D). Abwarten, Ignorieren oder eine sofortige Einweisung ohne Abklärung sind falsch, und eine frühere Vereinbarung ersetzt die aktuelle Einschätzung nicht.

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