Frage 202110009 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Welche der folgenden Aussagen zu Notfällen treffen zu? 1. Einem bewusstlosen Diabetiker ohne weitere Kenntnisse des vorliegenden Blutzuckerwertes verabreicht man notfallmäßig eher Glukose als Insulin 2. Die Schwere einer Bewusstseinsstörung kann durch die sogenannte Glasgow Coma-Scale (GCS) - einer Skala mit Items (Fragepunkte) zum Augenöffnen, zur Motorik und zur Sprache - ermittelt werden 3. Bei einem sogenannten Spannungspneumothorax sollte dem Patienten empfohlen werden, eine Fachklinik für Lungenerkrankungen aufzusuchen 4. Einem Patienten mit heftigen Schmerzen im oberen Brustkorb, die in den linken Oberarm ausstrahlen und sich unter Belastung deutlich verstärken, sollte vom Heilpraktiker empfohlen werden, den Hausarzt aufzusuchen 5. Ein fehlendes Atemgeräusch („stille Lunge") bei einem Asthmaanfall spricht für einen günstigen Verlauf

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Richtige Antwort zu Frage 202110009

  • A: nur 1 und 2 sind richtig

Erklärung

Richtig sind 1 und 2. Beim bewusstlosen Diabetiker mit unbekanntem Blutzucker gibt man eher Glukose, weil die Hypoglykämie gefährlicher ist, und die Glasgow Coma Scale erfasst Augenöffnen, Motorik und Sprache. Ein Spannungspneumothorax und ein Verdacht auf Angina pectoris bzw. Herzinfarkt sind Notfälle mit Notarztruf, kein Hausarztbesuch oder Fachklinikbesuch (3, 4). Eine stille Lunge ist ein bedrohliches Zeichen (5).

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