Frage 200210107 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Weiche der folgenden Aussagen treffen auf Grundannahmen, Ziele und Vorgehensweisen der klientenzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers zu? 1. Der Therapeut verbalisiert die emotionalen Erlebnisinhalte des Klienten 2. Der Therapeut vermittelt dem Klienten emotionale Wertschätzung 3. Der Klient wird in seinem Bemühen nach Selbstverwirklichung und Selbstaktualisierung unterstützt 4. Die Dynamik der Entwicklung des Selbst wird durch biologisch determinierte Vorgänge gesteuert 5. Psychische Störungen sind die Folge einer Diskrepanz zwischen dem Bedürfnis nach uneingeschränkter Wertschätzung und negativen Erfahrungen der Ablehnung von Teilen des Selbst

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Richtige Antwort zu Frage 200210107

  • D: Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

Erklärung

In der klientenzentrierten Therapie nach Rogers verbalisiert der Therapeut emotionale Erlebnisinhalte (1), vermittelt Wertschätzung (2) und unterstützt die Selbstaktualisierung (3). Psychische Störungen entstehen nach dieser Theorie aus der Inkongruenz zwischen dem Bedürfnis nach Wertschätzung und erfahrener Ablehnung (5). Aussage 4 ist falsch, denn die Entwicklung des Selbst wird nicht als biologisch determiniert gesehen.

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