Frage 200210119 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Ein an Schizophrenie erkrankter Patient ist dem Hund des Nachbarn vor der Haustür begegnet (der Hund hat dabei kurz die rechte Pfote gehoben). Der Patient berichtet daraufhin, dieser Hund habe sicherlich die Pfote gehoben, um ihn (den Patienten) vor einer drohenden Gefahr zu warnen, die im Aufzug auf ihn warte. Es handelt sich bei dem beschriebenen psychopathologischen Phänomen am wahrscheinlichsten um:

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Richtige Antwort zu Frage 200210119

  • C: Eine Wahnwahrnehmung

Erklärung

Eine reale Wahrnehmung (der Hund hebt die Pfote) wird wahnhaft mit einer besonderen Bedeutung versehen (Warnung vor Gefahr). Das ist eine Wahnwahrnehmung. Bei einer Halluzination fehlt der Reiz, bei einer illusionären Verkennung wird ein Reiz nur falsch wahrgenommen, ohne wahnhafte Bedeutungszuschreibung. Gedankenabreißen und Kontamination sind Denkstörungen.

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