Frage 200303116 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Eine 25-jährige Frau bekommt plötzlich Angstgefühle, „pfötchenartige" Verkrampfungen der Hände und atmet schnell und flach. Es handelt sich am ehesten um:
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Richtige Antwort zu Frage 200303116
- C: Eine Hyperventilationstetanie
Erklärung
Plötzliche Angst, schnelle flache Atmung und Pfötchenstellung der Hände sind das klassische Bild der Hyperventilationstetanie: Durch die Hyperventilation sinkt das CO2, es kommt zur Alkalose und zur Tetanie. Bei Klaustrophobie und Soziophobie fehlt der situative Auslöser, Herzanfall und Lungenembolie verursachen keine Pfötchenstellung.
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
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- 200310104Welche der folgenden Aussagen zur verhaltenstherapeutischen Behandlung von Phobien treffen zu? 1. Erklärtes Ziel der Therapie ist eine Verhaltensmodifikation 2. Bei der Agoraphobie stellt Verhaltenstherapie eines der bedeutsamsten Therapieverfahren dar 3. Bei Expositionsbehandlungen (in vivo) sollte eine Zunahme der Angst in der Übungssituation in der Regel zu einem sofortigen Abbruch der Übung führen 4. Die Reizüberflutung (flooding) exponiert den Patienten rasch seinen gefürchteten Angst auslösenden Reizen 5. Eine charakteristische Verfahrensweise der systematischen Desensibilisierung ist die Erstellung einer hierarchischen Angstskala
- 200310115Ein Patient leidet unter starken Ängsten, das Haus zu verlassen, Kaufhäuser zu betreten und auf öffentlichen Plätzen zu sein. Weiter berichtet er, dass mittlerweile allein die Vorstellung, den Fahrstuhl zu betreten, um das Haus zu verlassen, ausreiche, um eine starke Angstreaktion hervorzurufen. Welche der folgenden Angststörungen trifft am ehesten auf den hier beschriebenen Patienten zu?
- 200403104Bei einer Patientin mit einer Lähmung des linken Beines wird - nach Ausschluss einer neurologischen Ursache der Lähmungserscheinungen - der Verdacht auf eine psychische Störung geäußert. Während Ihrer Anamneseerhebung kann als auslösende Situation im Vorfeld der Symptomatik der Versuch zur sexuellen Kontaktaufnahme zu einem Mann herausgearbeitet werden. Weil sie mit restriktiven Sexualnormen erzogen wurde, erlebt die Patientin ihre sexuellen Bedürfnisse ambivalent. Mit welchem psychoanalytischen Begriff lässt sich der innerpsychische Prozess, der zur Konversionssymptomatik geführt hat, am zutreffendsten kennzeichnen?