Frage 200610019 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welcher der folgenden Aussagen zu Inhalten der Verhaltenstherapie trifft (treffen) zu? 1. Intermittierende Verstärker (mal wird verstärkt, mal nicht) erwiesen sich – was den langzeitigen Behandlungserfolg (Löschungsresistenz) betrifft – wirksamer als kontinuierliche Verstärker 2. Verschieben einer Prüfung bei starker Prüfungsangst (Vermeidungsverhalten) ist ein Beispiel für negative Verstärkung 3. Körperliche Züchtigung bei einem Kind, das immer nicht richtig aufisst, ist ein Beispiel für positive Verstärkung 4. Wichtig bei operanten Verfahren ist die zeitliche Nähe zwischen problematischem Verhalten und den folgenden Konsequenzen 5. Die apparative Enuresis-Behandlung basiert überwiegend auf einer klassischen Konditionierung

Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.

Lösung anzeigen

Richtige Antwort zu Frage 200610019

  • D: Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

Erklärung

Intermittierende Verstärkung führt zu größerer Löschungsresistenz (1). Das Verschieben einer Prüfung nimmt Angst weg und ist negative Verstärkung (2). Operante Verfahren brauchen zeitliche Nähe von Verhalten und Konsequenz (4), und die apparative Enuresisbehandlung (Klingelhose) beruht auf klassischer Konditionierung (5). Körperliche Züchtigung ist Bestrafung, keine positive Verstärkung (3 falsch).

Weiter zu Frage ›