Frage 200903113 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Was sind wichtige Elemente bei der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung einer Angststörung, wenn identifizierbare Angstauslöser vorhanden sind und der Patient Vermeidungsverhalten zeigt? 1. Reizkonfrontation 2. Vermittlung eines Erklärungsmodells 3. Psychoedukation 4. Vermeidung der Angstauslöser 5. Ermutigung des Patienten, sich in der Angst auslösenden Situation durch Aktivitäten abzulenken
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Richtige Antwort zu Frage 200903113
- C: Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
Erklärung
In der kognitiven Verhaltenstherapie bei Angststörungen gehören Reizkonfrontation (1), ein Erklärungsmodell (2) und Psychoedukation (3) zu den zentralen Elementen. Vermeidung (4) und Ablenkung in der Situation (5) halten die Angst aufrecht und werden vermieden.
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
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- 200910213Ein Patient berichtet Ihnen, dass er Panikattacken erleidet. Anhand welches Merkmals/Kriteriums können Sie differentialdiagnostisch feststellen, ob bei dem Patienten eine Panikstörung vorliegt?
- 200910214Welche der folgenden Aussagen treffen in Bezug auf eine Anpassungsstörung zu? 1. Die Störung beginnt im Allgemeinen innerhalb eines Monats nach einem belastenden Ereignis oder einer Lebensveränderung. 2. Das Vorhandensein eines belastenden Ereignisses oder einer Lebensveränderung muss als Kriterium für die Diagnose gegeben sein. 3. Zur Diagnosestellung einer Anpassungsstörung dürfen keine Angstsymptome vorhanden sein. 4. Beginn und Remission der Störung erfolgen innerhalb von 4 Wochen nach einem belastenden Ereignis oder einer Lebensveränderung. 5. Die Diagnose Anpassungsstörung soll nicht vergeben werden, wenn die Kriterien einer depressiven Episode erfüllt sind.
- 200910224Welche(s) der genannten Phänomene lässt (lassen) an eine Zwangsstörung denken? 1. Furcht vor Beobachtung durch andere Menschen 2. Impuls, eine Handlung immer wieder auszuführen, obwohl diese als unsinnig erkannt wird 3. Feste Überzeugung eines Patienten von Parasiten befallen zu sein 4. Der Patient erlebt die Handlung oft als Vorbeugung gegen ein objektiv unwahrscheinliches Ereignis, das ihm Schaden bringen oder bei dem er selbst Unheil anrichten könnte 5. Gedankeneingebung