Frage 201010216 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

In der dritten Sitzung einer Familientherapie bemerkt der Therapeut bei sich, dass er die sehr dominant auftretende Mutter mit einer Schonhaltung behandelt, obwohl sie keineswegs schonungsbedürftig wirkt. In der anschließenden Supervisionssitzung werden ihm seine Gefühle von Angst, Wut und Hilflosigkeit ihr gegenüber bewusst. Welches Phänomen kommt hier am ehesten beim Therapeuten zum Ausdruck?

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Richtige Antwort zu Frage 201010216

  • D: Übertragung-Gegenübertragung

Erklärung

Der Therapeut reagiert mit eigenen Gefühlen (Schonhaltung, Angst, Wut, Hilflosigkeit) auf die Mutter, die durch deren Auftreten ausgelöst werden. Das ist Gegenübertragung, die in der Supervision bewusst wird (D). Rollenumkehr und Verwischung der Generationsgrenzen betreffen Familienstrukturen, Verschiebung ist ein Abwehrmechanismus, Widerstand ein Verhalten des Patienten.

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