Frage 201303222 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen zu Zwangsstörungen treffen zu? 1. Als Zwangsgedanken können gewalttätige Inhalte auftreten 2. Die Lebenszeitprävalenz für das Auftreten einer Zwangsstörung liegt bei etwa 15% 3. Von einer Zwangsstörung spricht man auch dann, wenn die Symptomatik in einem Zusammenhang mit einer anderen psychischen Störung, z. B. Schizophrenie, steht 4. Zwangsstörungen zeigen häufig eine Tendenz zur Chronifizierung 5. Zwangsgedanken werden vom Patienten als eigene Gedanken erkannt

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Richtige Antwort zu Frage 201303222

  • C: Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

Erklärung

Zwangsgedanken können aggressive, auch gewalttätige Inhalte haben (1), sie werden als eigene Gedanken erkannt (5), und die Störung neigt zur Chronifizierung (4). Die Lebenszeitprävalenz liegt bei etwa 2 bis 3 Prozent, nicht bei 15 (2). Tritt die Symptomatik nur im Rahmen einer anderen Störung wie einer Schizophrenie auf, stellt man keine eigene Zwangsstörung fest (3).

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