Frage 201503106 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen zur Negativsymptomatik (Minussymptomatik) bei psychischen Störungen treffen zu? 1. Negativsymptome sind typisch für ein schizophrenes Residuum 2. Negativsymptome lassen sich vor allem durch Psychoanalyse günstig beeinflussen 3. Versündigungswahn ist ein typisches Negativsymptom 4. Differentialdiagnostisch muss an Nebenwirkungen von Neuroleptika gedacht werden 5. Eine ausgeprägte Negativsymptomatik ist hinsichtlich der langfristigen Prognose einer Schizophrenie als eher günstig anzusehen

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Richtige Antwort zu Frage 201503106

  • B: Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig

Erklärung

Negativsymptome wie Antriebsmangel, Affektverflachung und sozialer Rückzug prägen das schizophrene Residuum (aussage 1). Differentialdiagnostisch kommen Neuroleptika-Nebenwirkungen und eine Depression in Frage (4). Psychoanalyse beeinflusst sie nicht günstig (2), der Versündigungswahn ist ein Plussymptom bzw. depressiver Wahn (3), und eine ausgeprägte Negativsymptomatik verschlechtert die Prognose (5).

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