Frage 201510128 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen zur Anpassungsstörung (nach ICD-10) treffen zu? 1. Bei Jugendlichen können Störungen des Sozialverhaltens zu dieser Störung gehöre 2. Die Störung beginnt im Allgemeinen innerhalb eines Monats nach dem belastenden Ereignis 3. Die individuelle Disposition und Vulnerabilität spielt bei der Entwicklung einer Anpassungsstörung keine größere Rolle 4. Bei Kindern gehören regressive Phänomene häufig zu diesem Syndrom 5. Der Störung geht stets eine massive Traumatisierung z. B. Gewalterfahrung, schwere Unfälle, Naturkatastrophen usw. voraus

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Richtige Antwort zu Frage 201510128

  • A: Nur die Aussage1, 2 und 4 sind richtig

Erklärung

Anpassungsstörungen beginnen meist innerhalb eines Monats nach einem belastenden Ereignis oder einer Lebensveränderung. Bei Jugendlichen kann sich Sozialverhaltensstörung zeigen, bei Kindern regressives Verhalten wie Bettnässen oder Daumenlutschen (1, 2, 4). Die individuelle Vulnerabilität spielt eine große Rolle, daher ist 3 falsch. Eine massive Traumatisierung ist nicht nötig, die wäre eher eine akute Belastungsreaktion oder PTBS, daher ist 5 falsch.

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