Frage 202303103 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welcher der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen (nach ICD-10) sind richtig? 1. Eine Somatisierungsstörung bedarf eines Auslösers. 2. In den meisten Fällen liegt einer somatoformen Schmerzstörung eine somatische Ursache zugrunde. 3. Die Prognose einer somatoformen Schmerzstörung ohne organisches Korrelat ist günstig. 4. Beim Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung ist ein niederpotentes Neuroleptikum Mittel der Wahl. 5. Patienten mit einer somatoformen Störung suchen häufig primär einen Allgemeinmediziner oder Internisten auf.
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Richtige Antwort zu Frage 202303103
- C: Nur die Aussage 5 ist richtig
Erklärung
Patienten mit somatoformen Störungen suchen zunächst meist Hausarzt oder Internisten auf (5). Der somatoformen Schmerzstörung liegt per Definition keine ausreichende somatische Ursache zugrunde (2 falsch), die Prognose ist eher ungünstig (3), und Neuroleptika sind nicht Mittel der Wahl (4). Ein Auslöser ist nicht Voraussetzung (1).
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
- 202303109Welcher der folgenden Aussagen treffen zu? Relevante Therapieprinzipien für eine wirksame Behandlung einer spezifischen Phobie in der Verhaltenstherapie im Sinne einer Expositionstherapie sind: 1. Konfrontation durch Flooding oder systematische Desensibilisierung 2. Habituation 3. Vollständiges Durchlaufen der Angstkurve 4. Reaktionsverhinderung 5. Verzicht auf Selbstmedikation mit Tranquilizern
- 202303111Welcher der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Für Zwangsstörungen gilt typischerweise: 1. Ein Hauptkriterium ist das Auftreten von Zwangsgedanken 2. Ein Hauptkriterium ist das Auftreten von Zwangshandlungen 3. Die verhaltenstherapeutische Intervention besteht wesentlich aus der Exposition, der Reaktionsverhinderung und dem Aushalten der nachfolgend auftretenden Spannungszustände 4. Dem unmittelbaren familiären Umfeld bleibt die Erkrankung meist verborgen 5. Zwangsgedanken oder -handlungen werden vom Betroffenen als ich-synton erlebt
- 202303118Welcher der genannten Aussagen zu Zwangsstörungen treffen zu? 1. Bei Zwangshandlungen beobachtet man häufig Spontanremissionen 2. Eine Zwangsstörung beginnt in der Regel vor dem 6. Lebensjahr 3. Aufgrund des hohen Leidensdruckes kommt es meist zu einer raschen Diagnosestellung 4. Eine Kombination aus Psychotherapie und Medikation hat sich bewährt. 5. Zwangssymptome können im Rahmen einer Demenz auftreten.
- 202310215Welche Aussagen treffen bezogen auf eine Zwangserkrankung zu? 1. Männer sind häufiger als Frauen von einer Zwangsstörung betroffen 2. Bei einer Demenz können Zwangssymptome auftreten 3. Die Diagnosestellung erfolgt überwiegend schon kurze Zeit nach Auftreten der ersten Symptome 4. Wasch- und Kontrollzwang treten am häufigsten auf 5. Die Erkrankung beginnt zumeist schleichend
- 202310225Welche der folgenden Aussagen zur Somatisierungsstörung (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202310227Ein Patient stellt sich erstmals beim Heilpraktiker/der Heilpraktiker vor. Er sei wegen Herzbeschwerden, Schwindel häufigen Bauchschmerzen, Durchfall und Hautjucken schon bei vielen Ärzten gewesen und habe sich vielen Behandlungen unterzogen. Die Symptome seien aber immer wieder aufgetreten. Zu welcher Gesundheitsstörung passen die genannten Symptome am ehesten?