Frage 202503106 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen treffen zu? In der Verhaltenstherapie … 1. sind experimentelle Befunde zur klassischen und operanten Konditionierung eine wichtige Grundlage von Modellen zur Entstehung psychischer Störungen sowie von Interventionsmethoden. 2. Gilt das Prinzip der klassischen und operanten Konditionierung inzwischen als veraltet und ist nur noch von untergeordneter Rolle. 3. Bezeichnet operante Konditionierung einen Lernprozess, bei dem die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten durch seine Konsequenzen erhöht oder erniedrigt wird. 4. Ist der Begriff der „Bestrafung“ innerhalb des operanten Konditionierens mit einer negativen Verstärkung gleichzusetzen. 5. Kommen Verstärkerpläne zum Aufbau neuen Verhaltens zum Einsatz.

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Richtige Antwort zu Frage 202503106

  • B: Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig

Erklärung

Klassische und operante Konditionierung sind wichtige Grundlagen von Störungsmodellen und Interventionen der Verhaltenstherapie (1). Operante Konditionierung ist ein Lernprozess, bei dem die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens durch seine Konsequenzen steigt oder sinkt (3), und Verstärkerpläne dienen dem Aufbau neuen Verhaltens (5). Aussage 2 ist falsch, die Prinzipien sind weiterhin zentral. Aussage 4 ist falsch, denn Bestrafung ist nicht gleich negative Verstärkung: Diese erhöht die Verhaltenswahrscheinlichkeit durch Wegfall eines aversiven Reizes.

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