Frage 201703129 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Welche der folgenden Aussagen zur HIV-Infektion treffen zu? 1. 1 bis 6 Wochen nach der Erstinfektion tritt bei einem Teil der Infizierten ein Mononukleose-ähnliches Krankheitsbild auf, u.a. mit Fieber, Lymphknotenschwellungen und Exanthem 2. Die derzeit verwendeten Tests (Antikörper-Nachweis) sind bereits Stunden nach einer möglichen Infektion zuverlässig 3. Die postexpositionelle Prophylaxe (PEP) ist auch dann noch zuverlässig wirksam, wenn sie erst 1 Woche nach Exposition beginnt 4. Bei der HIV-lnfektion besteht eine gute Korrelation der Prognose zur Granulozytenzahl 5. Zu den opportunistischen Infektionen, die AIDS definieren, zählt die Tuberkulose

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Richtige Antwort zu Frage 201703129

  • A: nur 1 und 5 sind richtig

Erklärung

Nach 1 bis 6 Wochen kann ein mononukleoseähnliches akutes retrovirales Syndrom auftreten (1), und die Tuberkulose ist eine AIDS-definierende Erkrankung (5). Antikörpertests sind erst nach Wochen zuverlässig (2), die PEP muss innerhalb weniger Stunden beginnen (3), und die Prognose korreliert mit der CD4-Zellzahl, nicht mit den Granulozyten (4).

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