Frage 202403148 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Eine Patientin kommt heute in Ihre Praxis und beklagt zunehmende Schmerzen im rechten Bein. Auf Nachfrage sagt sie, die letzten Tage vorwiegend gelegen zu haben, weil sie starke Schmerzen des Rückens gehabt habe. Bei der klinischen Untersuchung stellen Sie eine Umfangsvermehrung des rechten Beins und eine Verfärbung fest. Sie vermuten eine tiefe Beinvenenthrombose. Welche Aussagen zur Beinvenenthrombose sind richtig? 1. Ursächlich für die Entstehung von Thrombosen der Beine ist die Virchow-Trias. 2. Zur Virchow Trias gehört die vermehrte Aktivität des akute Phase-Proteins. 3. Sie erklären der Patientin die Diagnose und bitten sie umgehend mit dem vor der Praxis haltenden öffentlichen Omnibus in das städtische Krankenhaus zu fahren. 4. Bei der Erkennung einer Phlebothrombose besteht die Schwierigkeit darin, dass die Krankheitszeichen insbesondere zu Beginn oft kaum oder gar nicht ausgebildet sind. 5. Eine Phlebothrombose kann auf eine Tumorerkrankung hinweisen.

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Richtige Antwort zu Frage 202403148

  • E: nur 1, 4 und 5 sind richtig

Erklärung

Die Virchow-Trias (Gefäßwandschaden, verlangsamter Blutfluss, erhöhte Gerinnbarkeit) ist ursächlich (1). Eine Phlebothrombose ist anfangs oft symptomarm (4) und kann auf einen Tumor hinweisen (5). Ein Akute-Phase-Protein gehört nicht zur Trias (2), und die Patientin darf bei Verdacht nicht selbst mit dem Bus fahren, sondern braucht Rettungstransport (3).

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