Frage 200403110 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Eine Patientin leidet unter der Angst, auf der Straße ohnmächtig zu werden und in eine hilflose Situation zu geraten. Sie vermeidet es deshalb, ohne Begleitung durch ihren Ehemann das Haus zu verlassen. Das Vermeidungsverhalten lässt sich lemtheoretisch am ehesten erklären als:
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Richtige Antwort zu Frage 200403110
- C: Negative Verstärkung
Erklärung
Durch das Vermeiden des Verlassens des Hauses entfällt die Angst, dadurch wird das Vermeidungsverhalten verstärkt. Das ist negative Verstärkung (C). Extinktion würde das Löschen durch Exposition bedeuten.
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
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- 200510019Welche der folgenden Aussagen zur Gefühlswelt beim Derealisations- und/oder Depersonalisationssyndrom (nach ICD-10) sind richtig? 1. Der eigene Körper wird als unwirklich erlebt 2. Die Patienten klagen u.a. über den Verlust von Emotionen, über das Abgetrenntsein von ihren Gedanken, von der realen Welt 3. Überzeugung an einer schweren Krebserkrankung zu leiden 4. Es besteht keine Krankheitseinsicht 5. Die Patienten sind sich der Unwirklichkeit der Veränderungen bewusst
- 200603018Welcher der folgenden Aussagen über Angstneurosen trifft (treffen) zu? 1. Psychodynamisch besteht nicht selten eine Trennungsempfindlichkeit 2. In der Regel findet sich eine dissoziative Amnesie 3. Länger anhaltende Angstzustände (zu unterscheiden von Angstanfällen) sind selten
- 200603023Welche Aussage zur Zwangsstörung trifft zu?
- 200610018Welcher der folgenden Aussagen zu Zwangsstörungen trifft (treffen) zu? 1. Die häufigsten Zwangshandlungen sind Waschzwänge und Kontrollzwänge 2. Im Kindesalter werden Zwangsgedanken oder -handlungen nicht unbedingt als sinnlos oder unsinnig erlebt 3. Der Patient ist nicht krankheitseinsichtig 4. Die Ausübung der Zwangshandlung verstärkt die Ängste des Patienten 5. Beide Geschlechter sind etwa gleich häufig betroffen
- 200703002Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Charakteristisch für Phobien sind: 1. Verdrängung umschriebener Impulse 2. Verschiebung als Abwehrmechanismus 3. Vermeidung der angstbesetzten Situation 4. Körperliche Symptome werden während des Angstanfalls nicht beobachtet 5. Im Alter Zunahme der Symptome