Frage 200403126 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen hinsichtlich der nicht organischen Enkopresis (Einkoten) bei geistig nicht behinderten Kindern treffen zu? 1. Kennzeichnend ist das wiederholte Absetzen von Faeces an Stellen, die im soziokulturellen Milieu des betroffenen Kindes dafür nicht vorgesehen sind. 2. Die Enkopresis kann Teil einer Störung des Sozialverhaltens sein. 3. Eine Erscheinungsform ist: Stuhlretention mit Überlauf. 4. Eine Persistenz bis ins Erwachsenenalter ist die Regel. 5. Das Störungsbild ist insgesamt seltener als die primäre nichtorgänische Enuresis (Einnässen).
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 200403126
- C: Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
Erklärung
Kennzeichnend für die nichtorganische Enkopresis ist das wiederholte Absetzen von Stuhl an unpassenden Orten (1). Sie kann Teil einer Störung des Sozialverhaltens sein (2) und tritt auch als Stuhlretention mit Überlaufinkontinenz auf (3). Sie ist seltener als die Enuresis (5). Eine Persistenz bis ins Erwachsenenalter (4) ist nicht die Regel, meist legt sich die Störung im Laufe der Entwicklung.
Weitere Fragen: Kinder und Jugendliche
- 200510006In der Entwicklungspsychologie wird der Entwicklung des kindlichen Spiels eine große Bedeutung beigemessen. Ordnen Sie in der chronologisch richtigen Reihenfolge die verschiedenen Arten kindlichen Spiels bei normgerechter Entwicklung! Welche Aussage trifft zu?
- 200510010Welcher der folgenden Befunde ist am ehesten mit einer leichten Intelligenzminderung (Debilität) vereinbar?
- 200610001Eines der diagnostischen Kriterien für das Tourette-Syndrom nach ICD-10 ist:
- 200610009Für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) trifft zu?
- 200610014Welche der nachfolgenden Beobachtungen bei einem Ihrer Patienten lässt (lassen) Sie an ein Hyperkinetisches Syndrom denken? 1. Der Betroffene ist häufig „auf Achse“ oder handelt oftmals, als wäre „getrieben“ 2. Typische Intelligenzminderung 3. Impulsives Handeln 4. Ernährt sich mit viel zuviel Süßigkeiten (falsche Ernährung mit zuviel Zucker) 5. Störung der Aufmerksamkeit
- 200610016Welche der folgenden Aussagen zu Tic-Störungen treffen zu? 1. Räuspern, Hüsteln, Grunzen und Bellen gehören zu den möglichen Phänomen der einfachen vokalen Tics 2. Es besteht niemals eine genetische Disposition 3. Die Tics können willentliche dauerhaft von den betroffenen Kindern unterdrückt werden 4. Eine neuroleptische Behandlung kann bei schweren Tic-Störungen indiziert sein 5. Im Extremfall können Tic-Störungen auch zu einem selbstverletzenden Verhalten führen