Frage 200703015 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche Aussage trifft zu? Ein 8-jähriger Junge berichtet, dass er ganz oft beten müsse, damit seinen Eltern oder ihm nichts Schlimmes passiere. Beim Beten müsse er auch immer darauf achten, ja nichts falsch zu machen (z.B. die Hände nicht richtig zu halten, mit den Augen zu blinzeln, in Gedanken nicht richtig bei dem Gebet zu sein). Wenn er sich nicht sicher sei, dass er alles richtig gemacht habe, müsse er das Beten wiederholen. Wenn er das nicht tue, würde die Angst, dass etwas Schlimmes passiere, unerträglich. Wegen des vielen Betens könne er sich auch gar nicht mehr richtig in der Schule oder bei den Hausaufgaben konzentrieren. Es handelt sich am ehesten um

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Richtige Antwort zu Frage 200703015

  • B: eine Zwangsstörung

Erklärung

Der Junge zeigt Zwangshandlungen in Form von Gebetsritualen, die er wiederholen muss, um Angst vor Unheil abzuwehren. Das Wiederholen bei Unsicherheit, der Leidensdruck und die Beeinträchtigung der Schulleistung sprechen für eine Zwangsstörung. Eine schlechte Gewohnheit oder altersgemäße Ängstlichkeit erklärt den Zwang nicht. Für eine Schizophrenie fehlen Wahn und Halluzinationen.

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