Frage 200703016 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen zur Herzangstneurose treffen zu? 1. Aus statistischer Sicht besteht für den Herzangstneurotiker gegenüber der Durchschnittsbevölkerung ein signifikant erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen. 2. Patienten mit Herzangstneurose neigen oft zu häufigerem Arztwechsel. 3. Die Patienten mit Herzangst beschäftigen sich nahezu ständig - oft ernsthaft, oft etwas weniger konkret - mit Suizidgedanken. 4. Der prozentuale Anteil der Männer an der Zahl der Fälle ist bei der Herzangstneurose höher als bei den allgemeinen Phobien (z.B. Klaustrophobien, Tierphobien, etc.). 5. Symptomatikauslösend sind in einem Teil der Fälle Erlebnisse von Herzerkrankung oder Herztod im Bekanntenkreis oder im öffentlichen Leben.

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Richtige Antwort zu Frage 200703016

  • C: Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

Erklärung

Patienten mit Herzangstneurose wechseln oft den Arzt, weil sie sich nicht ernst genommen fühlen (2). Der Männeranteil ist höher als bei anderen Phobien (4). Auslöser sind häufig Herzerkrankungen oder Herztod in der Umgebung (5). Das Herzinfarktrisiko ist nicht erhöht (1 falsch), und ständige Suizidgedanken sind kein typisches Merkmal (3 falsch). Richtig sind also 2, 4 und 5.

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