Frage 200710204 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen zum Einnässen oder Einkoten bei Kindern trifft (treffen) zu? 1. Die Anwendung von Verstärkerplänen ist eine Therapieoption 2. Für das Toilettentraining beim Einkoten werden feste Uhrzeiten für den Toilettengang vereinbart 3. Einkoten ist bei Kleinkindern (unter 2 Jahren) i. d. R. psychisch bedingt 4. Eine genaue Dokumentation der Häufigkeit von Einnässen oder Einkoten ist unerlässlich 5. Ein Blasentraining wird oft mit gesteigerter Flüssigkeitszufuhr gekoppelt
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 200710204
- D: Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
Erklärung
Verstärkerpläne sind eine Therapieoption (1), beim Toilettentraining werden feste Zeiten vereinbart (2), die genaue Dokumentation der Häufigkeit ist unerlässlich (4), und Blasentraining wird oft mit gesteigerter Flüssigkeitszufuhr gekoppelt (5). Einkoten unter 2 Jahren ist normal, da die Darmkontrolle noch nicht entwickelt ist, und gilt nicht als psychisch bedingt (3 falsch).
Weitere Fragen: Kinder und Jugendliche
- 200710213Welche der folgenden Aussagen treffen zu? In bestimmten Phasen des Kindes- und Jugendalters finden sich jeweils für diese Phase typische entwicklungsabhängige emotionale Phänomene bzw. Störungen. Hierzu zählen: 1. Dunkelangst in der Adoleszenz 2. Trennungsangst im Kindesalter 3. Agoraphobie im Kleinkindalter 4. Passagere zwangsähnliche Rituale bei jungen Kindern 5. Artikulationsstörungen im Säuglingsalter
- 200710216Welche der folgenden Aussagen über das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) trifft (treffen) zu? 1. Bei der Behandlung von ADS sollten nicht gleichzeitig Medikamente und psychotherapeutische Techniken eingesetzt werden. 2. Bei der Aufmerksamkeitsdefizitstörung des Kindesalters (ADS) kann eine motorisch hyperaktive Symptomatik völlig fehlen. 3. Störungen der Fein- oder Grobmotorik sind ein Ausschlusskriterium für die Diagnose ADS. 4. Mit Flooding-Techniken erreicht man bei ADS-Patienten oft ein rascheres Verschwinden der Symptomatik als bei anderen Indikationen. 5. Symptome wie z. B. Distanzlosigkeit oder Impulsivität stützen die Diagnose.
- 200803101Welche der im folgenden genannten Begriffe kommen als Differentialdiagnose zu Tic-Störungen in Frage? 1. Spätdyskinesien nach Neuroleptika-Behandlung 2. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) 3. Zwangsstörungen 4. Hyperkinesen durch Medikamente 5. Folgen bestimmter Infektionskrankheiten
- 200803114Welche der folgenden Aussagen zur geistigen Behinderung treffen zu? 1. Menschen mit geistiger Behinderung haben oft eine Mehrfachbehinderung. 2. Von einer mittelgradigen Intelligenzminderung (Imbezillität) spricht man bei einem IQ von 85. 3. Bei Kindern mit geistiger Behinderung gelingt es heute in über 90 % der Fälle die Ursachen zu klären. 4. Je schwerer der Grad der geistigen Behinderung, desto häufiger bestehen psychische Störungen und Symptome. 5. Zu den präventiven Maßnahmen gegen bestimmte angeborene Intelligenzminderungen gehören Schutzimpfungen der Mutter vor Eintritt der Schwangerschaft.
- 200803115Welche der folgenden Begriffe sind typisch für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern? Wählen Sie zwei Antworten!
- 200903111Welche der folgenden Aussagen zum elektiven Mutismus trifft (treffen) zu? 1. Die Störung tritt fast ausschließlich bei Jungen auf 2. Es besteht ein normales oder nahezu normales Niveau des Sprachverständnisses 3. Es besteht eine Voraussagbarkeit für Situationen, in denen gesprochen und nicht gesprochen wird 4. Andere sozial-emotionale Störungen sind oft ebenfalls vorhanden 5. In der Vorgeschichte findet sich meist eine Sprachentwicklungsverzögerung