Frage 201203120 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen zur verhaltenstherapeutischen Technik der Reizkonfrontation trifft (treffen) zu? 1. Patienten mit einem Waschzwang dürfen sich spätestens 1-2 Stunden nach Beginn der Reizkonfrontation wieder die Hände waschen 2. Wenn die Patienten während einer Reizkonfrontation Angst verspüren, sollen sie sich zur Angstbewältigung ablenken und an etwas Schönes denken 3. Die Patienten können mit dieser Technik die Erfahrung machen, dass die vorgestellte Katastrophe nicht eintreten wird 4. Bei der Reizkonfrontation ist eine gedankliche Exposition (in sensu) nicht möglich 5. Bei Herzinfarkt gefährdeten Patienten sollte die Reizkonfrontation als Flooding (Reizüberflutung) erfolgen

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Richtige Antwort zu Frage 201203120

  • A: Nur die Aussage 3 ist richtig

Erklärung

Bei der Reizkonfrontation erlebt der Patient, dass die befürchtete Katastrophe ausbleibt und die Angst von selbst abklingt, deshalb ist nur Aussage 3 richtig. Beim Waschzwang muss die Reaktion (Händewaschen) unterbleiben (1 falsch), Ablenkung würde den Lerneffekt verhindern (2 falsch). Eine Exposition in sensu ist möglich (4 falsch), und bei Herzinfarktgefährdung ist Flooding wegen der starken Belastung des Kreislaufs ungeeignet (5 falsch).

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