Frage 201610223 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen zur akuten Belastungsreaktion (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antworten zu Frage 201610223
- A: Es handelt sich um eine vorübergehende Störung von beträchtlichem Schweregrad
- D: Die Symptomatik zeigt ein gemischtes und wechselndes Bild und beginnt typischerweise mit einem anfänglichen Zustand von „Betäubung“
Erklärung
Die akute Belastungsreaktion ist eine vorübergehende Störung von beträchtlichem Schweregrad, die sich als Reaktion auf eine außergewöhnliche Belastung entwickelt (A). Das Bild ist gemischt und wechselnd und beginnt typischerweise mit einer Art Betäubung (D). Ein zeitlicher Zusammenhang mit der Belastung ist Voraussetzung (B falsch). Der Beginn erfolgt innerhalb von Minuten, und die Symptome klingen meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab, nicht erst nach Monaten (C und E falsch).
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
- 201703210Ein 65-jähriger Patient befindet sich seit einigen Wochen im Ruhestand. Seine Frau berichtet, dass er sich seither stark verändert habe. Er sei zurückgezogen und wortkarg. Wenn er mit ihr spreche, äußere er nur Sorgen und Ängste. Welche Diagnose trifft für die Beschreibung am ehesten zu?
- 201703213Welche der folgenden Aussagen zum Störungsbild der sozialen Phobie treffen zu? 1. Die Symptome treten in (fast) allen Lebensbereichen auf 2. Die Störung ist gekennzeichnet durch eine deutliche Furcht, sich in sozialen Situationen auf peinliche und erniedrigende Weise zu verhalten 3. Typische hinzukommende Symptome sind Erröten, Zittern oder Angst zu erbrechen 4. Patienten mit einer sozialen Phobie weisen nur selten ein niedriges Selbstbewusstsein auf 5. Die Ängste in sozialen Situationen werden als übertrieben bzw. unvernünftig erlebt
- 201703223Welche der folgenden Aussagen stützen im Rahmen der Differentialdiagnose die Verdachtsdiagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) nach ICD-10? 1. Die Symptomatik wird spontan und ausführlich berichtet 2. Der Betroffene berichtet über erhöhte Schreckhaftigkeit und Vigilanzsteigerung 3. Der Betroffene vermeidet die Konfrontation mit traumabezogenen Inhalten 4. Der Betroffene hat keine Erinnerung oder Träume, in denen das belastende Ereignis wieder auftritt 5. Beim Bericht über Flashbacks bestehen vegetative Erregung und emotionale Anspannung
- 201710207Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Kennzeichen einer sozialen Phobie ist/sind am ehesten: Wählen Sie zwei Antworten!
- 201710211Welche der folgenden Aussagen zur Zwangsstörung (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201710213Welche der folgenden Aussagen zur dissoziativen Amnesie treffen zu? 1. Charakteristisch ist eine partielle oder vollständige Amnesie für kürzlich traumatisierende oder belastende Ereignisse 2. Charakteristisch ist das Fehlen von hirnorganischen Störungen, Intoxikationen oder extremer Erschöpfung 3. Die dissoziative Amnesie ist ein typisches Symptom einer Alzheimer-Krankheit 4. Schwierig ist es, eine bewusste Simulation der Amnesie auszuschießen 5. Eine dissoziative Amnesie ist grundsätzlich nicht reversibel