Frage 201703207 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen für den Umgang mit suizidgefährdeten Patienten treffen zu? 1. Je konkreter die Ideen über den Suizid sind, umso größer ist die Suizidgefahr 2. Depressive Patienten dürfen nicht nach Ihren suizidalen Ideen exploriert werden 3. Die suizidale Gefährdung bei Patienten aus dem schizophrenen Formenkreis ist vergleichbar mit der der Allgemeinbevölkerung 4. Bei depressiven Patienten können sich suizidale Tendenzen in der Anfangsphase der medikamentösen Behandlung verstärken 5. Bei Alkoholabhängigkeit ist das Suizidrisiko erhöht

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Richtige Antwort zu Frage 201703207

  • C: Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig

Erklärung

Je konkreter die Suizidideen, desto größer die Gefahr (1). Zu Beginn einer antidepressiven Behandlung kann der Antrieb vor der Stimmung steigen, was das Risiko erhöht (4), und bei Alkoholabhängigkeit ist das Risiko erhöht (5). Aussage 2 ist falsch, das offene Ansprechen von Suizidgedanken ist notwendig und entlastend. Aussage 3 ist falsch, Schizophrene haben ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko.

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