Frage 201710215 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen zur Somatisierungsstörung (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
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Richtige Antworten zu Frage 201710215
- A: Die Störung beginnt im frühen Erwachsenenalter
- E: Im Störungsverlauf kann es zu einer Abhängigkeit oder einem Missbrauch von Medikamenten kommen
Erklärung
Die Somatisierungsstörung beginnt typischerweise im frühen Erwachsenenalter (A) und kann durch den langen Verlauf mit vielen Arztbesuchen zu Medikamentenabhängigkeit oder Missbrauch führen (E). Nach ICD-10 müssen die Beschwerden mindestens zwei Jahre bestehen, drei Monate genügen nicht (B). Frauen sind deutlich häufiger betroffen (C), und die Patienten lehnen eine psychische Ursache meist ab, sodass sie kaum für Psychotherapie motiviert sind (D).
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
- 201710216Eine 28-jährige Frau, ohne psychische Vorerkrankungen, kommt in Ihre Praxis. Sie berichtet aufgeregt und kurzatmig, dass sie am Morgen an einer stark befahrenen Straßenkreuzung einen Verkehrsunfall mit einem LKW gehabt habe, welcher wohl eine rote Ampel übersehen haben musste. Sei brauche daher unbedingt „etwas zur Beruhigung“. So könne Sie nicht zur Arbeit. Die Betroffene berichtet stereotyp, dass sie doch „grün“ gehabt habe und was denn passiert wäre, wenn der LKW sie mit ihrer 3-jährigen Tochter frontal an ihrer Fahrerseite erwischt hätte. Die Betroffene zittert, wirkt psychomotorisch unruhig, verzweifelt und zeigt deutliche Auffassungs- und Konzentrationsstörungen. Welche der folgenden Diagnosen im Sinne der ICD-10 trifft am ehesten zu?
- 201803101Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201803107Welche der folgenden Aussagen zur somatoformen Schmerzstörung (nach ICD-10) treffen zu? 1. Die vorherrschende Beschwerde ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann 2. Die Störung tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf 3. Betroffen sind in der Regel Funktionen der Willkürmotorik oder der Sinneswahrnehmung 4. Die Symptome sind meist vorübergehend oder stark fluktuierend 5. Oft weigern die Patienten sich hartnäckig zu akzeptieren, dass den Beschwerden keine körperlichen Ursachen zugrunde liegen
- 201803121Welche der folgenden Aussagen zur Behandlung von Zwangsstörungen treffen zu? 1. Eine Medikation mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) hat sich als wirksam erwiesen 2. Exposition und Reaktionsmanagement gilt mittlerweile als veraltetes Therapieverfahren 3. Psychodynamische Therapien können zum Einsatz kommen 4. Die Kognitive Verhaltenstherapie gilt als Verfahren der 2. Wahl 5. Als unterstützende Maßnahme kann sich Psychoedukation positiv auswirken
- 201803128Welche der folgenden Maßnahmen sollten unter anderem im Rahmen der Behandlung einer Somatisierungsstörung erfolgen? 1. Regelmäßige Vorstellung in der Sprechstunde mit Festlegen eines gemeinsamen Therapieplanes 2. Wiederholte somatische Diagnostik 3. Ausschluss der Familienangehörigen 4. Ausführliche Erklärung des Therapeuten über die psychosomatischen Zusammenhänge 5. Ausführliche Sozialanamnese
- 201810104Welche der folgenden Aussagen zu Zwangsgedanken treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!