Frage 201803112 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Eine 32-jährige Frau schildert sie ist seit ihrer Jugend im Privat- und Berufsleben schüchtern und ängstlich und leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen. Sie meidet neue soziale Kontakte aus Angst abgelehnt zu werden, demgegenüber steht jedoch das Bedürfnis nach Zuneigung und Anerkennung. Sie leidet zunehmend unter Gefühlen der Anspannung und übersteigerter Besorgtheit. Sie schränkt auch ihren Lebensstil aufgrund des Bedürfnisses nach körperlicher Sicherheit immer weiter ein. Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach ICD-10) kommt am ehesten in Frage?
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Richtige Antwort zu Frage 201803112
- D: Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
Erklärung
Lebenslange Schüchternheit, Minderwertigkeitsgefühle, Vermeidung sozialer Kontakte aus Angst vor Ablehnung bei gleichzeitigem Bedürfnis nach Zuneigung und Einschränkung des Lebensstils wegen des Sicherheitsbedürfnisses sind typisch für die ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung. Beginn seit der Jugend und durchgängiges Muster sprechen gegen soziale Phobie, Anpassungsstörung oder bipolare Störung. Bei der schizoiden Störung fehlt der Wunsch nach Nähe.
Weitere Fragen: Persönlichkeitsstörungen
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- 201910208Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typ (nach ICD-10) 1. neigt zu suizidalem und präsuizidalem Verhalten 2. ist gleichbedeutend mit einer schweren Depression 3. neigt selten zu Wutanfällen und aggressiven Durchbrüchen 4. zeigt eine ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung 5. ist gekennzeichnet durch ein intensives Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden
- 201910219Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Charakteristika der anankastischen (zwanghaften) Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10) sind: Wählen Sie zwei Antworten!