Frage 201803113 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Eine 45-jährige Frau kommt in Ihre Praxis und berichtet von leichter Erschöpfbarkeit, Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Durchschlafstörungen. Sie habe Angst vor der Zukunft und „dass etwas Schlimmes passieren" könne. Sie habe sich sozial sehr zurückgezogen, da ihr „alles zu viel" sei. Weitere Beschwerden nennt sie spontan nicht, wirkt im Gespräch aber abgelenkt und fahrig. Welche der folgenden Diagnosen können den beschriebenen Symptomen zugrunde liegen? 1. Eine depressive Episode 2. Eine Schizophrenie 3. Eine organische affektive Störung 4. Eine generalisierte Angststörung 5. Eine Anpassungsstörung
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Richtige Antwort zu Frage 201803113
- E: Alle Aussagen sind richtig
Erklärung
Erschöpfbarkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörung, Ängste und sozialer Rückzug sind unspezifisch. Sie können bei depressiver Episode (1), Schizophrenie (2), organischer affektiver Störung (3), generalisierter Angststörung (4) und Anpassungsstörung (5) vorkommen. Darum sind alle Aussagen richtig und eine sorgfältige Differenzialdiagnostik nötig.
Weitere Fragen: Psychopathologie und Diagnostik
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