Frage 202210217 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Ein Therapeut überlegt, ob bei einem Patienten die Technik der kognitiven Umstrukturierung indiziert ist. Wann sollte er am ehesten von der Anwendung dieser Technik absehen? Wählen Sie zwei Antworten!

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Richtige Antworten zu Frage 202210217

  • A: Dem Patienten ist es trotz therapeutischer Unterstützung unmöglich, Gedanken zu benennen
  • D: Der Patient leidet an Zwangsgedanken, die er selbst als sinnlos erlebt

Erklärung

Kognitive Umstrukturierung setzt voraus, dass der Patient Gedanken wahrnehmen und benennen kann. Gelingt das trotz Unterstützung nicht (A), ist die Technik ungeeignet. Auch Zwangsgedanken, die als sinnlos erlebt werden (D), lassen sich nicht durch Argumentieren verändern, hier ist Exposition mit Reaktionsmanagement vorrangig. Motivierende Gesprächsführung (B) oder ein Mindestmaß an Einsicht (C) sprechen nicht dagegen, und nach abgeklungener Psychose (E) ist sie möglich.

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