Frage 202210218 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche Aussage trifft zu? Kognitive Verhaltenstherapie mit einem Konfrontationsverfahren ist in der Regel vorrangige Behandlungsmethode bei einer/einem
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Richtige Antwort zu Frage 202210218
- B: spezifischen (isolierten) Phobie
Erklärung
Bei der spezifischen Phobie ist die Konfrontation (Exposition) mit dem gefürchteten Reiz die Therapie der Wahl. Alkoholdelir, Manie und katatone Schizophrenie erfordern medizinische bzw. medikamentöse Behandlung, das Rett-Syndrom ist eine genetische Entwicklungsstörung.
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
- 202210220Eine 65-järhige Patientin befindet sich wegen somatoformer Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems (Colon irritabile) in psychotherapeutischer Behandlung. Welcher der folgenden Beschwerden sind im Rahmen der Differentialdiagnose am ehesten ein Hinweis auf ein Dickdarmkarzinom? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202210221Welcher der folgenden Aussagen zur Anpassungsstörung (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202303103Welcher der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen (nach ICD-10) sind richtig? 1. Eine Somatisierungsstörung bedarf eines Auslösers. 2. In den meisten Fällen liegt einer somatoformen Schmerzstörung eine somatische Ursache zugrunde. 3. Die Prognose einer somatoformen Schmerzstörung ohne organisches Korrelat ist günstig. 4. Beim Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung ist ein niederpotentes Neuroleptikum Mittel der Wahl. 5. Patienten mit einer somatoformen Störung suchen häufig primär einen Allgemeinmediziner oder Internisten auf.
- 202303109Welcher der folgenden Aussagen treffen zu? Relevante Therapieprinzipien für eine wirksame Behandlung einer spezifischen Phobie in der Verhaltenstherapie im Sinne einer Expositionstherapie sind: 1. Konfrontation durch Flooding oder systematische Desensibilisierung 2. Habituation 3. Vollständiges Durchlaufen der Angstkurve 4. Reaktionsverhinderung 5. Verzicht auf Selbstmedikation mit Tranquilizern
- 202303111Welcher der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Für Zwangsstörungen gilt typischerweise: 1. Ein Hauptkriterium ist das Auftreten von Zwangsgedanken 2. Ein Hauptkriterium ist das Auftreten von Zwangshandlungen 3. Die verhaltenstherapeutische Intervention besteht wesentlich aus der Exposition, der Reaktionsverhinderung und dem Aushalten der nachfolgend auftretenden Spannungszustände 4. Dem unmittelbaren familiären Umfeld bleibt die Erkrankung meist verborgen 5. Zwangsgedanken oder -handlungen werden vom Betroffenen als ich-synton erlebt
- 202303118Welcher der genannten Aussagen zu Zwangsstörungen treffen zu? 1. Bei Zwangshandlungen beobachtet man häufig Spontanremissionen 2. Eine Zwangsstörung beginnt in der Regel vor dem 6. Lebensjahr 3. Aufgrund des hohen Leidensdruckes kommt es meist zu einer raschen Diagnosestellung 4. Eine Kombination aus Psychotherapie und Medikation hat sich bewährt. 5. Zwangssymptome können im Rahmen einer Demenz auftreten.