Frage 201903055 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Welche der folgenden Aussagen zu Gedächtnisstörungen trifft (treffen) zu? 1. Störungen des Kurzzeitgedächtnisses sprechen gegen eine alkoholbedingte Korsakow-Psychose 2. Störungen der Merkfähigkeit treten bei affektiven Störungen nicht auf 3. Eine retrograde Amnesie ist der Verlust der Erinnerung an den Zeitraum der nach einen Ereignis (z.B. Unfall) lag 4. Bei Konfabulationen füllt ein Patient Erinnerungslücken mit Einfällen, die er selber für Erinnerungen hält 5. Paramnesien (Wahn- oder Trugerinnerungen) beinhalten das falsche Wiedererkennen von Situationen
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 201903055
- C: nur 4 und 5 sind richtig
Erklärung
Bei Konfabulationen füllt der Patient Erinnerungslücken mit Einfällen, die er für echte Erinnerungen hält (4). Paramnesien sind Trugerinnerungen mit falschem Wiedererkennen (5). Das Korsakow-Syndrom geht gerade mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses einher (1 falsch), die Merkfähigkeit kann auch bei Depressionen gestört sein (2 falsch), und die retrograde Amnesie betrifft die Zeit vor dem Ereignis (3 falsch).
Weitere Fragen: Psychiatrie
- 201903058Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein Patient mit bekannter Abhängigkeitserkrankung befindet sich in Ihrer regelmäßigen Behandlung. Beim aktuellen Termin zeigt er ein verändertes Verhalten. Zusätzlich fallen Ihnen sehr weite Pupillen (Mydriasis) auf. lm Rahmen der Differentialdiagnose spricht dies am ehesten für die Einnahme von Wählen Sie zwei Antworten!
- 201910003Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201910015Welche der folgenden Aussagen zu alkoholbedingten Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201910022Ein 54-jähriger Mann kommt in reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit „starken Schmerzpflastern“ behandelt worden. Der Mann beklagt, dass er seit etwa einer Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide. Welche körperlichen Symptome bzw. Befund stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms? 1. Tachykardie 2. Mydriasis 3. Diarrhoe 4. Trockene Nasenschleimhäute 5. Muskelschmerzen oder -krämpfe
- 201910034Welche der folgenden Aussagen zur Bulimia nervosa treffen zu? 1. In der Vorgeschichte lässt sich häufig eine Episode einer Anorexia nervosa nachweisen 2. Die Betroffenen betreiben teilweise einen Missbrauch von Abführmitteln, Schilddrüsenpräparaten oder Diuretika 3. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen 4. Der Body-Mass-Index liegt typischerweise unter 17,5 kg/m2 5. Die Betroffenen zeigen häufig depressive Symtome
- 201910049Während der therapeutischen Sitzung sagt der 60-jährige, verwitwete, depressive Patient nebenbei im Gespräch über seinen Stress am Arbeitsplatz: „Am liebsten wäre es mir, es gäbe einen Knall und ich wäre tot!“ Welche Aussage zum therapeutischen Vorgehen trifft am ehesten zu?