Frage 201910022 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Ein 54-jähriger Mann kommt in reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit „starken Schmerzpflastern“ behandelt worden. Der Mann beklagt, dass er seit etwa einer Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide. Welche körperlichen Symptome bzw. Befund stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms? 1. Tachykardie 2. Mydriasis 3. Diarrhoe 4. Trockene Nasenschleimhäute 5. Muskelschmerzen oder -krämpfe
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 201910022
- E: nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
Erklärung
Das Opioidentzugssyndrom zeigt sich mit Tachykardie (1), Mydriasis (2), Diarrhoe (3) sowie Muskelschmerzen und Krämpfen (5), dazu Unruhe, Schlaflosigkeit und dysphorischer Stimmung. Die Schleimhäute sind nicht trocken, sondern es kommt zu Rhinorrhoe und Tränenfluss (4).
Weitere Fragen: Psychiatrie
- 201910034Welche der folgenden Aussagen zur Bulimia nervosa treffen zu? 1. In der Vorgeschichte lässt sich häufig eine Episode einer Anorexia nervosa nachweisen 2. Die Betroffenen betreiben teilweise einen Missbrauch von Abführmitteln, Schilddrüsenpräparaten oder Diuretika 3. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen 4. Der Body-Mass-Index liegt typischerweise unter 17,5 kg/m2 5. Die Betroffenen zeigen häufig depressive Symtome
- 201910049Während der therapeutischen Sitzung sagt der 60-jährige, verwitwete, depressive Patient nebenbei im Gespräch über seinen Stress am Arbeitsplatz: „Am liebsten wäre es mir, es gäbe einen Knall und ich wäre tot!“ Welche Aussage zum therapeutischen Vorgehen trifft am ehesten zu?
- 201910052Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Therapieziele der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger sind: 1. Sicherstellung des Überlebens 2. Abstinenz von unerlaubt erworbenen oder erlangten Opioiden 3. Reduktion der psychotherapeutischen Behandlungen 4. Reduktion der Straffälligkeit 5. Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und am Arbeitsleben
- 201910056Welche der folgenden Aussagen zur posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) treffen nach ICD-10 zu? 1. Symptome klingen innerhalb von 3 Tagen nach belastendem Ereignis ab 2. Häufig bestehen komorbide psychische Störungen 3. Traumafokussierte Psychotherapieverfahren sind grundsätzlich kontraindiziert 4. Nach Traumata entwickeln die meisten der Betroffenen eine PTBS 5. Typisch ist das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Träumen
- 201910059Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als formale Denkstörungen gelten: 1. Gedankenausbreitung 2. Gedankenabreißen 3. Neologismen 4. Gedankenentzug 5. Ideenflucht
- 202010013Welche der folgenden Aussagen zur Depression treffen zu? 1. Zu den typischen Symptomen einer depressiven Episode (nach ICD-10) gehören gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Verminderung des Antriebs 2. Frauen erkranken häufiger an einer Depression als Männer 3. Depressionen sind häufige komorbide Störungen bei Alkoholabhängigkeit 4. Psychotische Symptome können im Rahmen einer Depression auftreten 5. Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) spielt in der Behandlung von schweren Depressionen keine Rolle