Frage 202303057 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Welche der folgenden Aussagen zur Blutdruckmessung treffen zu? 1. Der optimale Blutdruck für Erwachsene mittleren Alters liegt bei 130 bis 150 mmHg systolisch und 85 bis 95 mmHg diastolisch 2. Bei sehr großem Armumfang und Verwenden einer normalen Manschette werden falsch niedrige Werte gemessen 3. Bei der Blutdruckmessung soll der Manschettendruck durch Öffnen des Ventils um ca. 10 mmHg pro Sekunden abgesenkt werden 4. Die sog. auskultatorische Lücke (Verschwinden der Korotkoff-Töne unterhalb des systolischen Blutdruckwertes) kann Ursache von fälschlich zu niedrig gemessenen RR-Werten sein 5. Eine zu locker angelegte Manschette führt zu fälschlicherweise zu hoch gemessenen Werten
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 202303057
- A: nur 4 und 5 sind richtig
Erklärung
Die auskultatorische Lücke kann zu falsch niedrig gemessenen systolischen Werten führen (4), und eine zu locker angelegte Manschette misst falsch hoch (5). Der optimale Blutdruck liegt unter 120/80 mmHg, nicht bei 130 bis 150 (1). Bei sehr großem Armumfang mit normaler Manschette misst man falsch hoch (2), und der Druck soll nur um etwa 2 bis 3 mmHg pro Sekunde sinken (3). Richtig sind nur 4 und 5.
Weitere Fragen: Untersuchung und Labor
- 202310110Sie messen den Blutdruck (nach Riva Rocci) bei einem übergewichtigen Patienten, der einen erhöhten Oberarmumfang aufweist, mit einer üblichen Blutdruckmanschette. Was müssen Sie bedenken? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202310113Sie führen bei einem Patienten einen Urin-Streifen-Schnelltest durch. Dabei zeigt sich ein pH-Wert im alkalischen (basischen) Bereich. Welche der folgenden Gründe kommen hierfür am ehesten in Frage? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202310119Wie ist die Entsorgung spitzer oder scharfer Gegenstände (z. B. Kanülen, Skalpelle) in heilkundlichen Praxen vorzunehmen?
- 202310132Welche Aussage zur Untersuchung des Herzens trifft zu?
- 202403107Welche Maßnahmen zur Infektionsprävention in der Praxis einer Heilpraktikerin/eines Heilpraktikers sind richtig? 1. Hände- und Wäschehygiene 2. Hautdesinfektion 3. Instrumentenaufbereitung 4. Flächendesinfektion und -reinigung 5. Abfallentsorgung
- 202403108Sie führen in Ihrer Praxis als Heilpraktikerin/Heilpraktiker auch invasive Maßnahmen durch. Ihre Mitarbeiterin kommt zu Ihnen und teilt mit, sie habe sich nach der Gabe einer intramuskulären Injektion mit der benutzten Nadel am Zeigefinger links gestochen. Welche Aussagen sind richtig? 1. Sie schicken die Mitarbeiterin zu einer Durchgangsärztin/einem Durchgangsarzt. Die Nachbehandlung kann auch bei einer Betriebsärztin/einem -arzt oder, falls diese nicht verfügbar sind, bei einer Ärztin/einem Arzt erfolgen. 2. Sie nehmen der Mitarbeiterin selbst Blut ab und lassen es auf HIV1 und HIV 2 und auf HbsAg untersuchen. Eine Vorstellung bei einer D-Ärztin/einem D-Arzt ist nicht erforderlich, weil Sie als Praxisinhaberin/-inhaber alle erforderlichen Untersuchungen selbst durchführen dürfen. 3. Sie wiederholen die Untersuchung auf HIV1 und HIV 2 und auf HbsAg nach drei Monaten, sechs Monaten und achtzehn Monaten. 4. Sie stellen ihrer Mitarbeiterin für einige Tage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, weil am Zeigefinger eine offene Wunde ist. 5. Sie dokumentieren alle Laborergebnisse und verwahren sie für zehn Jahre in der Akte der Mitarbeiterin.