Frage 202403107 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Welche Maßnahmen zur Infektionsprävention in der Praxis einer Heilpraktikerin/eines Heilpraktikers sind richtig? 1. Hände- und Wäschehygiene 2. Hautdesinfektion 3. Instrumentenaufbereitung 4. Flächendesinfektion und -reinigung 5. Abfallentsorgung
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Richtige Antwort zu Frage 202403107
- E: 1-5, alle sind richtig
Erklärung
Zur Infektionsprävention in der Praxis gehören Hände- und Wäschehygiene, Hautdesinfektion, Instrumentenaufbereitung, Flächendesinfektion und -reinigung sowie die fachgerechte Abfallentsorgung. Alle fünf Maßnahmen sind richtig.
Weitere Fragen: Untersuchung und Labor
- 202403108Sie führen in Ihrer Praxis als Heilpraktikerin/Heilpraktiker auch invasive Maßnahmen durch. Ihre Mitarbeiterin kommt zu Ihnen und teilt mit, sie habe sich nach der Gabe einer intramuskulären Injektion mit der benutzten Nadel am Zeigefinger links gestochen. Welche Aussagen sind richtig? 1. Sie schicken die Mitarbeiterin zu einer Durchgangsärztin/einem Durchgangsarzt. Die Nachbehandlung kann auch bei einer Betriebsärztin/einem -arzt oder, falls diese nicht verfügbar sind, bei einer Ärztin/einem Arzt erfolgen. 2. Sie nehmen der Mitarbeiterin selbst Blut ab und lassen es auf HIV1 und HIV 2 und auf HbsAg untersuchen. Eine Vorstellung bei einer D-Ärztin/einem D-Arzt ist nicht erforderlich, weil Sie als Praxisinhaberin/-inhaber alle erforderlichen Untersuchungen selbst durchführen dürfen. 3. Sie wiederholen die Untersuchung auf HIV1 und HIV 2 und auf HbsAg nach drei Monaten, sechs Monaten und achtzehn Monaten. 4. Sie stellen ihrer Mitarbeiterin für einige Tage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, weil am Zeigefinger eine offene Wunde ist. 5. Sie dokumentieren alle Laborergebnisse und verwahren sie für zehn Jahre in der Akte der Mitarbeiterin.
- 202403109Auf dem Harnteststreifen sind Ketonkörper positiv, Glukose positiv, Erythrozyten negativ, Bilirubin negativ und Protein negativ. Das spezifische Gewicht beträgt 1,015 g/ml. Der pH- Wert der Urinprobe beträgt 4. Welche Diagnose ordnen Sie zu?
- 202403116Fieber ist ein häufiges Krankheitszeichen bei den verschiedensten Erkrankungen. Hat eine Patientin/ein Patient schon seit einigen Tagen oder noch länger Fieber, kann der Temperaturverlauf wichtige Hinweise auf die Ursache liefern. Welche Aussagen zum Fieber sind richtig? 1. Bei der Malaria findet man typischerweise das sogenannte remittierende Fieber. 2. Kontinuierliches Fieber ist typisch für eine Pneumokokkenpneumonie. 3. Fieberkrämpfe finden sich typischerweise bei Kleinkindern. 4. Fieber kann auch durch körperliche Anstrengung entstehen. 5. Man unterscheidet bei der Entfieberung zwischen einem langsamen (lytischen) und einem raschen (kritischen) Fieberabfall.
- 202403117Welche Krankheitszeichen treten typischerweise bei den genannten Ursachen auf? 1. Palmarerythem: COPD 2. Blutergüsse der Unterarmhaut: hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) 3. Spider naevi = bindegewebiger Umbau der Leber. Leberzirrhose 4. Uhrglasnägel: Magen-Darm-Erkrankung 5. Zyanose: Zystische Fibrose
- 202403134Welche Aussagen über Untersuchungsergebnisse sind richtig? 1. Bei einem Vollmondgesicht besteht der Verdacht auf eine Hormonstörung. 2. Ein Schmetterlingserythem im Gesichtsbereich findet man bei einem Lupus erythematodes. 3. Ein Myxödem weist auf eine Lungenfibrose hin. 4. Das Angioödem (Quincke-Ödem) ist eine akut auftretende Schwellung, die mehrere Stunden bis Tage anhalten kann und oft im Gesichtsbereich auftritt. 5. Ein Geschwür im Bereich der Lippen kann auf eine Syphiliserkrankung hinweisen.
- 202403135Welche Aussagen zum Puls sind falsch? Wählen Sie zwei Antworten!