Frage 202403106 von 1458 · Heilpraktikerprüfung

Patientinnen und Patienten werden bei Herzerkrankungen mit Neigung zur Wassereinlagerung, aber auch bei einer Nierenfunktionsstörung, oft mit einem entwässernden Arzneimittel behandelt. Welche Aussagen zur Anwendung von Furosemid, zum Beispiel Lasix® oder Torasemid, zum Beispiel Torem® sind richtig? 1. Furosemid ist verschreibungspflichtig. 2. Eine besondere Gefahr besteht in einem zu hohen Flüssigkeitsverlust. 3. Furosemid kann zu einer erhöhten Kaliumausscheidung führen. 4. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker dürfen Furosemid begleitend zu einem Ausleitungsverfahren oder zu ableitenden Maßnahmen verordnen. 5. Bei einer akuten Kreislaufreaktion, die durch eine zu hohe Furosemiddosierung bedingt ist, sollen Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Epinephrin als Autoinjektor in einen Oberschenkel spritzen, um den Kreislauf zu stabilisieren.

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Richtige Antwort zu Frage 202403106

  • A: nur 1, 2 und 3 sind richtig

Erklärung

Furosemid ist verschreibungspflichtig (1), kann zu zu hohem Flüssigkeitsverlust führen (2) und die Kaliumausscheidung erhöhen (3). Heilpraktiker dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht verordnen (4 falsch). Epinephrin ist bei einer Kreislaufreaktion durch Überdosierung eines Diuretikums nicht indiziert und ein verschreibungspflichtiges Notfallmittel, das Heilpraktikern nicht zusteht (5 falsch).

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