Heilpraktikerprüfung, Berufs- und Gesetzeskunde: alle 71 Fragen
Alle Fragen aus dem Bereich Berufs- und Gesetzeskunde zum Heilpraktikerprüfung, jede mit der richtigen Antwort.
- 201403008Bei welchen der folgenden Erkrankungen besteht für Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Meldepflicht? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201403015Bei welchen der folgenden Erkrankungen besteht für Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein Behandlungsverbot? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201403049Welche Aussage zum Tätigkeitsspektrum des Heilpraktikers trifft zu?
- 201410014Ein 30-jähriger männlicher Patient berichtet in Ihrer Sprechstunde über Brennen beim Wasserlassen und gelb-grünen Ausfluss aus der Harnröhre. Wie gehen Sie vor? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201410017Bei welcher der folgenden Erkrankungen besteht für Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) ein Behandlungsverbot?
- 201503049Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis sind grundsätzlich berechtigt im Rahmen ihrer Behandlung anzuwenden: 1. Apothekenpflichtige Arzneimittel 2. Verhaltenstherapie 3. Lichttherapie 4. Manuelle Therapie 5. Röntgenstrahlen
- 201510047Welche der folgenden Erkrankungen sind bei Verdacht für den Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) namentlich meldepflichtig? 1. Röteln 2. Mumps 3. Masern 4. Pertussis 5. Varizellen
- 201603241Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Für Heilpraktiker besteht ein Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) bei 1. Lippenherpes (Herpes-simplex-Virus Typ 1) 2. infektiöser Mononukleose (Epstein-Barr-Virus-lnfektion) 3. Borkenflechte (Impetigo contagiosa) 4. Ringelröteln (Parvovirus B19-lnfektion) 5. Keuchhusten (Pertussis)
- 201610150Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die Befugnis eines Heilpraktikers mit allgemeiner Erlaubnis umfasst folgende Maßnahmen: 1. Palpation der Leistenlymphknoten 2. Rektale Untersuchung 3. Untersuchung der Hoden 4. Spiegelung des Augenhintergrundes 5. Röntgenuntersuchung des Handgelenkes
- 201703102Welche Aussage zur rechtlichen Betreuung trifft zu?
- 201703118Wer beschließt nach dem Unterbringungsrecht (z.B. Unterbringungsgesetz, Psychisch-Kranken-Gesetz) die Unterbringung eines psychisch Kranken?
- 201703153Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (allgemeine Heilpraktikererlaubnis) 1. setzt die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem medizinischen Beruf voraus 2. berechtigt grundsätzlich zur Anwendung nicht verschreibungspflichtiger homöopathischer Arzneimittel 3. berechtigt grundsätzlich zur Ausübung der Psychotherapie 4. bescheinigt, dass der Inhaber über qualifizierte Kenntnisse der alternativen Heilmethoden verfügt 5. schließt die Anwendung schulmedizinischer Behandlungsverfahren aus
- 201703154Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei der Berufsausübung sind von Heilpraktikern zu beachten: 1. Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250) 2. Medizinproduktegesetz (MPG) und Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) 3. Hygieneverordnung des Landes 4. Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) 5. Infektionsschutzgesetz (lfSG)
- 201710210Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (allgemeine Heilpraktikererlaubnis) 1. berechtigt nicht zur Führung der Berufsbezeichnung ,,Psychotherapeut" 2. berechtigt zur Behandlung von Röteln mit alternativen Heilmethoden 3. berechtigt zur Behandlung von Fußpilz mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln 4. berechtigt nicht zur Behandlung psychischer Störungen 5. kann auch ohne Kenntnisse der alternativen Heilverfahren beantragt werden
- 201710228Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) kann für Familienangehörige, die im selben Haushalt (Wohngemeinschaft) wie der Erkrankte leben, bei bestimmten Erkrankungen ein Tätigkeitsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen bestehen. Ein Tätigkeitsverbot für Angehörige besteht bei: 1. Enteritis durch enterohämorrhagische E. coli (EHEC) 2. Akuter HIV-Krankheit 3. Akuter Virushepatitis B 4. Typhus abdominalis 5. Gonorrhoe
- 201803140Welche der folgenden Aussagen im Zusammenhang mit Kopflausbefall treffen zu? 1. Es besteht Meldepflicht für Heilpraktiker 2. Durch Kopfläuse wird Hepatitis A übertragen 3. Bevorzugt werden Nacken, Hinterkopf und die Region hinter den Ohren befallen 4. Der mit dem Stich eingebrachte Speichel verursacht stark juckende Papeln 5. Bei Kopflausbefall besteht ein Tätigkeitsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen (im Sinne des Infektionsschutzgesetzes)
- 201803147Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Das Infektionsschutzgesetz (IFSG) regelt die Meldepflicht von Krankheiten 1. für den feststellenden Arzt 2. für den Leiter von Untersuchungsstellen (Laborarzt) 3. für den Tierarzt 4. für den Heilpraktiker 5. für Personen des Not- und Rettungsdienstes
- 201803153Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die Befugnis eines Heilpraktikers mit allgemeiner Erlaubnis umfasst folgende Maßnahmen: 1. Rektale Untersuchung 2. Sonographie der Schilddrüse 3. Palpation einer Leistenhernie 4. Bestimmung der Sehschärfe 5. Szintigrafie der Wirbelsäule
- 201810151Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Das Hebammengesetz (HebG) schränkt die Ausübung der Heilkunde durch Heilpraktiker ein. Die Leistung der Geburtshilfe ist nach dem HebG Ärzten und Hebammen vorbehalten. Die Geburtshilfe im Sinne des HebG umfasst: Wählen Sie zwei Antworten!
- 201903045Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind folgende Personen zur Meldung meldepflichtiger Krankheiten an das Gesundheitsamt verpflichtet: 1. Ärzte 2. Eltern erkrankter Kinder 3. Heilpraktiker 4. Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen 5. Der Patient selbst
- 201903047Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht Behandlungsverbot für: 1. Multiple Sklerose 2. Angststörung 3. Mumps 4. Keuchhusten 5. Colitis ulcerosa
- 201903049Welche der folgenden Aussagen zur rechtlichen Betreuung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201910007Welche der folgenden Aussagen zur Ausübung der Heilkunde treffen zu? 1. Der Heilpraktiker ist grundsätzlich befugt, Herz- und Kreislauferkrankungen zu behandeln 2. Um die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Allgemeine Heilpraktikererlaubnis) zu erlangen, sind Kenntnisse zu Infektionskrankheiten relevant 3. Ophthalmologische Erkrankungen sind dem Arztvorbehalt unterstellt 4. Für Heilpraktiker besteht für bestimmte Erkrankungen Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) 5. Psychiatrische Erkrankungen sind nur von einem Facharzt oder Psychologischen Psychotherapeuten zu behandeln
- 201910012Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Wer beschließt nach dem Unterbringungsrecht (z.B. Psychisch-Kranken-Gesetz) die Unterbringung eines psychisch Kranken? 1. Der Hausarzt 2. Der Betriebsarzt 3. Ein Facharzt für Psychiatrie 4. Das Gericht 5. Das Gesundheitsamt
- 201910023Welche der folgenden Erkrankungen sind für den Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtig? 1. Keuchhusten 2. Masern 3. Infektiöse Mononukleose 4. Tuberkulose 5. Mumps
- 201910029Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht Behandlungsverbot für: 1. Paratyphus 2. Scharlach 3. Botulismus 4. Milzbrand 5. Herpes labialis (Herpes-simplex-Virus Typ 1)
- 201910044Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei einem laborchemisch gesicherten Nachweis eines Primäraffekts der Syphilis Wählen Sie zwei Antworten!
- 202010021Sie werden zu einem Hausbesuch gebeten und finden folgende Situation vor: Bei einem 8-jährigen Mädchen, das etwa 4 Tage an einem fieberhaften Infekt litt, sei die Körpertemperatur vorgestern endlich wieder normal gewesen. Seit dem Vortag sei nun das Fieber erneut angestiegen auf über 39°C, dazu habe das Kind verstärkt Schnupfen und Husten sowie einen Ausschlag bekommen, der sich von oben nach unten ausgebreitet habe. Sie stellen ein großfleckig-konfluierendes Exanthem und eine Bindehautentzündung fest. Welche der folgenden Aussagen zum weiteren Vorgehen treffen zu? 1. Sie sind aufgrund der Verdachtsdiagnose zu einer unverzüglichen namentlichen Meldung an das Gesundheitsamt verpflichtet 2. Sie verordnen zur Fiebersenkung Acethylsalicylsäure (ASS) 3. Das Kind braucht umgehend ein Antibiotikum 4. Sie legen der Mutter nahe, den Hausarzt oder Kinderarzt zu kontaktieren 5. Sie dürfen das Kind nicht behandeln
- 202010030Welche der folgenden Aussagen zum Patientenrechtegesetz (Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202010046Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht ein Behandlungsverbot für Wählen Sie zwei Antworten!
- 202010057Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Die zwangsweise Unterbringung selbstgefährdeter psychisch kranker Personen nach dem Unterbringungsrecht ( z.B. Psychisch-Kranken-Gesetz) erfolgt in der Regel 1. in einer Einrichtung zur Sicherungsverwahrung 2. im psychiatrischen Maßregelvollzug (forensische Klinik) 3. auf einer neurologischen Intensivstation 4. in einem psychiatrischen Krankenhaus 5. in einer psychosomatischen Fachklinik
- 202103233Welche der folgenden Aussagen zu den Pflichten eines Heilpraktikers auf der Grundlage eines Behandlungsvertrages treffen zu? 1. Garantenpflicht bedeutet, dass der Heilpraktiker für den Erfolg seiner Behandlung garantieren muss 2. Im Rahmen der Aufklärungspflicht muss der Heilpraktiker auf die spezifischen Risiken und Nebenwirkungen einer vorgeschlagenen Heilmethode hinweisen 3. Die Pflicht zur Aufbewahrung aller Krankenunterlagen endet in der Regel 20 Jahre nach Abschluss der Behandlung 4. Dem Patienten ist auf Verlangen grundsätzlich Einsicht in die ihn betreffende Patientenakte zu gewähren 5. Die Patientenakte ist zum Zweck der Dokumentation in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Behandlung in Papierform oder elektronisch zu führen
- 202103243Welche der folgenden Erkrankungen sind bei Verdacht für den Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IFSG) namentlich meldepflichtig? 1. Windpocken 2. Keuchhusten 3. Röteln 4. Mumps 5. Masern
- 202110039Welche der folgenden Aussagen zur allgemeinen Heilpraktikererlaubnis trifft (treffen) zu? 1. Die Erlaubnis berechtigt zur Ausübung der Heilkunde im Umherziehen 2. Voraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis ist eine Berufsausbildung und das Bestehen einer Fachprüfung 3. Die Erlaubnis wird nicht erteilt, wenn schwere strafrechtliche Verfehlungen vorliegen 4. Die Erlaubnis wird nicht erteilt, wenn die sittliche Zuverlässigkeit fehlt 5. Die Erlaubnis gilt nur in dem Bundesland, in dem sie erteilt wurde
- 202110055Welche der folgenden Aussagen zum Patientenrechtegesetz (Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten) treffen zu? Im Patientenrechtegesetz sind folgende Pflichten des Behandelnden verankert: 1. Aufklärungspflicht 2. Aufbewahrungspflicht der Patientenakte 3. Dokumentationspflicht 4. Informationspflicht 5. Meldepflicht
- 202203002Welcher der folgenden Befunde weist am ehesten auf eine Erkrankung hin, bei der für Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein Behandlungsverbot besteht?
- 202203018Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202203022Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Ihnen wird ein Kind mit Hämatomen im Bereich eines Ohres, an den Waden und den Unterarmen vorgestellt. Es besteht eine Diskrepanz zwischen den Erklärungen der Eltern und dem Befund. Für Sie ergeben sich als Möglichkeiten für Hilfemaßnahmen: 1. Gespräch mit den Eltern 2. Weiterbehandlung durch einen Kinderarzt 3. Beratung mit einer Fachkraft des Jugendamtes, ggf. Meldung an das Jugendamt 4. Beratung durch die Kinderschutzhotline 5. keine Handlungsnotwendigkeit, für die Erziehung sind die Eltern zuständig
- 202203026Welche Aussage trifft zu? Die Ausübung der Heilkunde im Umherziehen ist
- 202210237Welcher der folgenden Befunde weist auf eine Erkrankung hin, die für Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtig ist?
- 202210260Welche Aussage zur Unterbringung psychisch Kranker in einem psychiatrischen Krankenhaus trifft zu?
- 202303023Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) gehören zu den namentlich meldepflichtigen Krankheiten (bei Krankheitsverdacht, Erkrankung sowie Tod): 1. Meningokokken-Sepsis 2. Tollwut 3. Akute Virushepatitis 4. Enteropathisches hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) 5. Diphtherie
- 202303039Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die Befugnis eines Heilpraktikers mit allgemeiner Erlaubnis umfasst folgende Maßnahmen: 1. Palpation der Leistenlymphknoten 2. Rektale Untersuchung 3. Untersuchung der Hoden 4. Spiegelung des Augenhintergrundes 5. Röntgenuntersuchung des Handgelenks
- 202310112Welche Aussage trifft zu? Bei einem psychisch Kranken ist eine Voraussetzung zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes:
- 202310116Welche der folgenden Untersuchungs- bzw. Behandlungsmaßnahmen ist (sind) einem Heilpraktiker verboten? 1. Augenspiegelung 2. Ultraschalluntersuchung 3. Röntgenuntersuchung 4. Perkussion 5. Rektal-digitale Untersuchung
- 202403101Welche der nachfolgenden Aussagen zur Gesetzeslage nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) treffen für Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker zu? 1. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker muss die Dokumentation zur Behandlung einer Patientin/eines Patienten gemäß § 630f BGB für zehn Jahre aufbewahren, soweit nicht nach anderen Vorschriften andere Aufbewahrungsfristen bestehen. 2. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker muss einer Patientin/einem Patienten gemäß § 630g BGB auf Verlangen unverzüglich Einsicht in die vollständige, sie/ihn betreffende Patientenakte gewähren. 3. Eine Verstorbene/ein Verstorbener kann zu Lebzeiten bestimmen, dass niemand nach ihrem/seinem Tod in die Dokumentation einer Heilpraktikerin/eines Heilpraktikers Einsicht nehmen darf. 4. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker darf die Einsicht in die Dokumente einer Patientin/eines Patienten verweigern, wenn erhebliche therapeutische Gründe vorliegen oder erhebliche Rechte Dritter betroffen sind. 5. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker muss gemäß § 630c BGB die Patientin/den Patienten vor Beginn der Behandlung aufklären und deren/dessen Einwilligung einholen.
- 202403106Patientinnen und Patienten werden bei Herzerkrankungen mit Neigung zur Wassereinlagerung, aber auch bei einer Nierenfunktionsstörung, oft mit einem entwässernden Arzneimittel behandelt. Welche Aussagen zur Anwendung von Furosemid, zum Beispiel Lasix® oder Torasemid, zum Beispiel Torem® sind richtig? 1. Furosemid ist verschreibungspflichtig. 2. Eine besondere Gefahr besteht in einem zu hohen Flüssigkeitsverlust. 3. Furosemid kann zu einer erhöhten Kaliumausscheidung führen. 4. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker dürfen Furosemid begleitend zu einem Ausleitungsverfahren oder zu ableitenden Maßnahmen verordnen. 5. Bei einer akuten Kreislaufreaktion, die durch eine zu hohe Furosemiddosierung bedingt ist, sollen Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Epinephrin als Autoinjektor in einen Oberschenkel spritzen, um den Kreislauf zu stabilisieren.
- 202403130Das Gesundheitswesen in Deutschland ist organisatorisch untergliedert. Welche Strukturelemente gehören zur Gesundheitsversorgung? 1. Der ambulante Sektor mit niedergelassenen Ärztinnen/Ärzten in Einzelniederlassung 2. Der ambulante Sektor mit niedergelassenen Ärztinnen/Ärzten in Berufsausübungsgemeinschaften 3. Der ambulante Sektor mit niedergelassenen Ärztinnen/Ärzten in Medizinischen Versorgungszentren 4. Der stationäre Sektor einschließlich teil-, vollstationärer und ambulanter Behandlung vor- und nachstationär 5. Der stationäre Sektor mit Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
- 202403131Welche der nachgenannten Arzneimittel dürfen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern verordnet werden? 1. Suprarenin® AMPULLEN 1 mg/ml (enthält Epinephrin) 2. Belladonnae folium und ihre Zubereitungen zum äußeren Gebrauch und in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind. 3. Dexamethasondihydrogenphosphat zur einmaligen parenteralen Anwendung in wässriger Lösung in Ampullen/Fertigspritzen mit 40 mg Wirkstoff und bis zu maximal 3 Packungseinheiten (entsprechend 120 mg Wirkstoff) 4. Procain 2% 5. Lidocain 2%
- 202403132Welche der nachfolgenden Aussagen zum Datenschutz sind richtig? 1. Bei der Erhebung von Daten muss die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker die Patientin/den Patienten darüber gemäß den Vorgaben des § 13 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) informieren. 2. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker muss die Patientin/den Patienten darüber aufklären, wie lange ihre/seine Daten gespeichert werden. 3. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker muss die Patientin/den Patienten darüber aufklären, dass sie/er ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde hat. 4. Patientinnen/Patienten haben gegenüber Heilpraktikerinnen/Heilpraktikern ein Auskunftsrecht über die gespeicherten Daten. 5. Die Patientin/der Patient hat das Recht auf eine Datenkopie mit Erhalt einer Reproduktion der Daten in der bei dem Verantwortlichen in dem konkreten Verarbeitungszusammenhang vorliegenden Form, gegebenenfalls mit Unkenntlichmachungen mit Rücksicht auf die Rechte von Dritten.
- 202403133Welche der nachfolgenden Aussagenkombinationen zu den Pflichten einer Heilpraktikerin/eines Heilpraktikers ist richtig? 1. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker haben eine wirtschaftliche Aufklärungspflicht bezüglich der zu erwartenden Behandlungskosten. 2. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker dürfen die Patientendokumentation auch in elektronischer Form durchführen. 3. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker müssen Arztbriefe in die Patientenakte aufnehmen. 4. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker müssen die Patientenakte gemäß § 630f BGB für 10 Jahre aufbewahren, es sei denn, dass andere Vorschriften gelten würden. 5. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker müssen die Patientenakte gemäß § 630f BGB für 20 Jahre aufbewahren, es sei denn, dass andere Vorschriften gelten würden.
- 202410102Welche Aussagen zum Infektionsschutzgesetz treffen zu? 1. Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sind unter anderem nach § 8 Infektionsschutzgesetz zur Meldung meldepflichtiger übertragbarer Erkrankungen verpflichtet. 2. Der klinische Verdacht einer Masernerkrankung ist meldepflichtig. 3. Die Meldung einer Masernerkrankung erfolgt grundsätzlich anonymisiert. 4. Die Meldung einer Masernerkrankung muss unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. 5. Die Meldung einer Masernerkrankung erfolgt an das Paul-Ehrlich-Institut.
- 202410114Welche Aussagen treffen zu? 1. Die Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten wird im Arzneimittelgesetz geregelt. 2. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker darf Opium ab der Verdünnung D4 und Mohn ab der Verdünnung D2 verordnen. 3. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker darf apothekenpflichtige Arzneimittel verordnen. 4. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker darf Procain zur Neuraltherapie in Konzentrationen bis 3% anwenden. 5. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker dürfen zur Notfallbehandlung Epinephrin und Dexamethason in der Praxis vorhalten und bei Bedarf applizieren, wenn sie Neuraltherapie praktizieren.
- 202410119Welche Aussage zum Gesundheitswesen in Deutschland trifft zu?
- 202410132Welche Aussagen zum Qualitätsmanagement (QM) im Gesundheitswesen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202410152Welche der nachfolgenden Aussagen sind richtig? 1. Die Patientin/der Patient hat ein Recht auf Einsicht in ihre/seine Patientenakte. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker hat eine Dokumentationspflicht. 2. Die Patientin/der Patient hat ein Recht auf Kosteninformation. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker hat die Pflicht über die voraussichtlichen Kosten einer Behandlung Auskunft zu geben. 3. Die Patientin/der Patient hat ein Recht auf Datenschutz. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker ist an die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung gebunden. 4. Die Patientin/der Patient hat ein Recht auf Schadenersatz bei einem durch eine Heilpraktikerbehandlung erlittenen Schaden. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker hat eine Sorgfaltspflicht. 5. Die Patientin/der Patient hat ein Recht auf Behandlung. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker hat eine Behandlungspflicht.
- 202503102Was trifft bezüglich der Meldepflicht an eine untere Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt) für die Tuberkulose zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202503130Welche der nachfolgenden Aussagen treffen zu? 1. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker dürfen Patientinnen/Patienten jeden Alters behandeln. 2. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker können in der Regel nicht zu Lasten einer gesetzlichen Krankenversicherung tätig werden. 3. Für Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker existiert keine rechtlich bindende Gebührenordnung ähnlich der Gebührenordnung für Ärztinnen/Ärzte (= GOÄ). 4. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker sind nach der Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung des Berufes Pflichtmitglied im Bund deutscher Heilpraktiker (= BDH). 5. Das Heilpraktikergesetz von 1939 regelt die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung.
- 202503138Für welche der nachfolgend genannten Erkrankungen im Bereich der Mundhöhle und des Kiefers besteht für einen Heilpraktiker ein Behandlungsverbot? 1. Habituelle Aphthen 2. Mundsoor 3. Zahnfleischentzündungen oder -reizungen 4. Verletzungen im Mund 5. Parodontitis
- 202503147Welche Aussagen zur Betreuung oder Vormundschaft treffen zu? 1. Das BGB regelt die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung. 2. Eine gesetzliche Betreuung bezieht sich grundsätzlich auf alle Aufgabenkreise. 3. Eine gesetzliche Betreuung kann eingerichtet werden bei einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung. 4. Für Kinder mit psychischen Krankheiten oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung kann auch ein Vormund bestellt werden. 5. Für einen geschäftsfähigen Volljährigen darf bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung auch gegen seinen Willen eine gesetzliche Betreuerin/ein gesetzlicher Betreuer bestellt werden.
- 202503152Welche Aussage trifft zu?
- 202510104Der Inhaber einer Heilpraktikererlaubnis möchte nun den Beruf des Heilpraktikers ausüben.Welche Unterlagen bzw. Nachweise sind vor Tätigkeitsaufnahme der zuständigen Behörde vorzulegen? 1. die Anschrift der geplanten Niederlassung 2. das Bestehen einer Privathaftpflichtversicherung 3. die Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz 4. die Anmeldung bei einem Berufsverband 5. die Belehrung gemäß §43 Abs. 1 Nr. 1 IfSG (Infektionsschutzgesetz)
- 202510113Welche Aussage / welche Aussagen zum Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz) ist/ sind richtig? Im Heilpraktikergesetz ist geregelt: 1. das Verbot, Geburtshilfe - außer im Notfall - zu leisten 2. die Verpflichtung zur Hilfe im medizinischen Notfall 3. das Verbot zur Untersuchung und Behandlung von Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten 4. das Verbot, Heilversprechen zu geben 5. das Verbot zur Ausübung der Heilkunde im Umherziehen
- 202510120Welche Begriffe wurden im Zusammenhang mit Arzneimitteln korrekt zugeordnet? 1. Generikum - unterliegt nicht dem Patentschutz, "Nachahmerpräparat" 2. Freiverkäufliche Arzneimittel - Sie können von jedermann, jedoch nur in Apotheken eingekauft werden 3. Depot - das Medikament wird über einen längeren Zeitraum freigesetzt 4. Compositum (comp.) - das Medikament enthält mehrere Wirkstoffe 5. Mite - das Medikament soll zur Nacht eingenommen werden
- 202510138Was regelt das Infektionsschutzgesetz? 1. Anpassung der Meldepflicht an die epidemische Lage 2. Zur Meldung verpflichtete Personen 3. Meldung übertragbarer Krankheiten 4. Gesundheitliche Anforderungen an das Personal beim Umgang mit Lebensmittel 5. Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe
- 202603204Für welche Erkrankung(en) gibt es gesetzliche Regelungen zur Notwendigkeit einer Immunisierung bzw. eines Immunitätsnachweises, um vulnerable Gruppen inn Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen besser zu schützen? 1. Mumps 2. Tetanus 3. Masern 4. Röteln 5. Diphterie
- 202603218Welche Aussage(n) zur Berufs- und Gesetzeskunde ist/sind richtig? 1. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) bestimmt ein Behandlungsverbot durch Heilpraktiker für namentlich meldepflichtige Krankheiten. 2. Es gibt Erkrankungen, bei denen für Heilpraktiker ein Behandlungsverbot besteht, obwohl diese nicht meldepflichtig sind. 3. Alle Erkrankungen, bei denen für den Heilpraktiker ein Behandlungsverbot besteht, sind meldepflichtig. 4. Für den Heilpraktiker ist die Behandlung von Personen verboten, wenn diese in der gewerblichen Lebensmittelherstellung arbeiten und der Verdacht auf eine mikrobiell bedingte Lebensmittelvergiftung oder auf eine akute infektiöse Gastroenteritis besteht. 5. Sowohl der Verdacht auf als auch die Erkrankung an einer akuten infektiösen Gastroenteritis sind namentlich zu melden, wenn bei zwei oder mehr Personen gleichartige Erkrankungen auftreten, bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird.
- 202610118Welche der folgenden Aussagen beschreiben Anforderungen und Instrumente des Qualitätsmanagements (QM) für Heilpraktiker korrekt? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202610119Welche der folgenden gesetzlichen Vorgaben müssen Sie als Betreiber von Medizinprodukten beachten? Wählen Sie zwei Antworten!
- 202610121Welche Aussagen zur Organisation des Gesundheitswesens in Deutschland treffen zu? 1. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) arbeitet nach dem Solidarprinzip: Beiträge richten sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit, Leistungen nach dem Bedarf. 2. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sind für die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten zuständig. 3. Heilpraktiker sind fester Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung und ihre Behandlungen werden von allen Krankenkassen erstattet. 4. Die Private Krankenversicherung (PKV) finanziert sich überwiegend durch einkommensabhängige Beiträge. 5. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erarbeitet Gesetzesentwürfe im Bereich Gesundheit und bringt diese in den Gesetzgebungsprozess ein, während die Gesetzgebung selbst beim Bundestag und Bundesrat liegt.
- 202610152Welche der folgenden Aussagen zu Läusen treffen zu? 1. Bei einem Befall mit Kopfläusen besteht eine Meldepflicht gemäß § 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG). 2. Bei einem Befall mit Kopfläusen besteht für die Heilpraktikerin bzw. den Heilpraktiker ein Behandlungsverbot. 3. Kleiderläuse können das Fleckfieber und das Rückfallfieber übertragen. 4. Filzläuse befallen bevorzugt den Intimbereich. 5. Bei Verlausung dürfen Kinder Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kitas vorübergehend nicht besuchen.
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