Frage 202210260 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Welche Aussage zur Unterbringung psychisch Kranker in einem psychiatrischen Krankenhaus trifft zu?
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antwort zu Frage 202210260
- C: Eine Unterbringung psychisch Kranker nach dem Betreuungsrecht kann auch zum Zwecke einer notwendigen ärztlichen Untersuchung erfolgen
Erklärung
Nach dem Betreuungsrecht kann eine Unterbringung genehmigt werden, wenn sie zum Wohl des Betreuten nötig ist, auch für eine notwendige ärztliche Untersuchung oder Heilbehandlung (C). Sie muss vom Gericht genehmigt und befristet werden, ein Psychiater kann sie nicht anordnen (B, D falsch). Das Unterbringungsrecht der Länder greift auch bei Fremdgefährdung, nicht nur bei Eigengefährdung (A falsch), und die Höchstdauer ist nicht pauschal vier Wochen (E falsch).
Weitere Fragen: Berufs- und Gesetzeskunde
- 202303023Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) gehören zu den namentlich meldepflichtigen Krankheiten (bei Krankheitsverdacht, Erkrankung sowie Tod): 1. Meningokokken-Sepsis 2. Tollwut 3. Akute Virushepatitis 4. Enteropathisches hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) 5. Diphtherie
- 202303039Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die Befugnis eines Heilpraktikers mit allgemeiner Erlaubnis umfasst folgende Maßnahmen: 1. Palpation der Leistenlymphknoten 2. Rektale Untersuchung 3. Untersuchung der Hoden 4. Spiegelung des Augenhintergrundes 5. Röntgenuntersuchung des Handgelenks
- 202310112Welche Aussage trifft zu? Bei einem psychisch Kranken ist eine Voraussetzung zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes:
- 202310116Welche der folgenden Untersuchungs- bzw. Behandlungsmaßnahmen ist (sind) einem Heilpraktiker verboten? 1. Augenspiegelung 2. Ultraschalluntersuchung 3. Röntgenuntersuchung 4. Perkussion 5. Rektal-digitale Untersuchung
- 202403101Welche der nachfolgenden Aussagen zur Gesetzeslage nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) treffen für Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker zu? 1. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker muss die Dokumentation zur Behandlung einer Patientin/eines Patienten gemäß § 630f BGB für zehn Jahre aufbewahren, soweit nicht nach anderen Vorschriften andere Aufbewahrungsfristen bestehen. 2. Die Heilpraktikerin/der Heilpraktiker muss einer Patientin/einem Patienten gemäß § 630g BGB auf Verlangen unverzüglich Einsicht in die vollständige, sie/ihn betreffende Patientenakte gewähren. 3. Eine Verstorbene/ein Verstorbener kann zu Lebzeiten bestimmen, dass niemand nach ihrem/seinem Tod in die Dokumentation einer Heilpraktikerin/eines Heilpraktikers Einsicht nehmen darf. 4. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker darf die Einsicht in die Dokumente einer Patientin/eines Patienten verweigern, wenn erhebliche therapeutische Gründe vorliegen oder erhebliche Rechte Dritter betroffen sind. 5. Eine Heilpraktikerin/ein Heilpraktiker muss gemäß § 630c BGB die Patientin/den Patienten vor Beginn der Behandlung aufklären und deren/dessen Einwilligung einholen.
- 202403106Patientinnen und Patienten werden bei Herzerkrankungen mit Neigung zur Wassereinlagerung, aber auch bei einer Nierenfunktionsstörung, oft mit einem entwässernden Arzneimittel behandelt. Welche Aussagen zur Anwendung von Furosemid, zum Beispiel Lasix® oder Torasemid, zum Beispiel Torem® sind richtig? 1. Furosemid ist verschreibungspflichtig. 2. Eine besondere Gefahr besteht in einem zu hohen Flüssigkeitsverlust. 3. Furosemid kann zu einer erhöhten Kaliumausscheidung führen. 4. Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker dürfen Furosemid begleitend zu einem Ausleitungsverfahren oder zu ableitenden Maßnahmen verordnen. 5. Bei einer akuten Kreislaufreaktion, die durch eine zu hohe Furosemiddosierung bedingt ist, sollen Heilpraktikerinnen/Heilpraktiker bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Epinephrin als Autoinjektor in einen Oberschenkel spritzen, um den Kreislauf zu stabilisieren.