Frage 200703026 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen für den Umgang mit suizidgefährdeten Patienten trifft (treffen) zu? 1. Je konkreter die Ideen über den Suizid sind, um so größer ist die Suizidgefahr 2. Depressive Patienten dürfen nicht nach ihren suizidalen Ideen exploriert werden 3. Die suizidale Gefährdung bei Patienten mit Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis ist signifikant geringer als die der Allgemeinbevölkerung 4. Bei akut suizidgefährdeten Patienten sollte die Medikamenteneinnahme unter Aufsicht erfolgen 5. Der Abschluss eines „Non-Suizid-Bündnisses“ ist nicht hilfreich

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Richtige Antwort zu Frage 200703026

  • B: Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig

Erklärung

Je konkreter die Suizidideen und Pläne sind, desto größer ist die Gefahr (1). Bei akuter Gefährdung sollte die Medikamenteneinnahme unter Aufsicht erfolgen, um Überdosierung und Ansammeln von Tabletten zu verhindern (4). Nach suizidalen Gedanken muss offen gefragt werden, das erhöht das Risiko nicht (2 falsch). Das Risiko bei Schizophrenie ist erhöht (3 falsch), und ein Non-Suizid-Vertrag kann hilfreich sein (5 falsch).

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