Frage 201203114 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen über die antidepressive Medikation treffen zu? 1. Alle trizyklischen Antidepressiva sind psychomotorisch aktivierend 2. Bei SSRI (selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmern) können unter anderem folgende Nebenwirkungen auftreten: Übelkeit, Erbrechen und innere Unruhe 3. Johanniskraut hat als pflanzliches Mittel keinen Einfluss auf die Wirkung anderer Medikamente 4. Zu Beginn der antidepressiven Medikation stehen häufig Nebenwirkungen im Vordergrund 5. Antidepressiva können auch bei Angst- und Zwangsstörungen indiziert sein
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Richtige Antwort zu Frage 201203114
- C: Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
Erklärung
SSRI können Übelkeit, Erbrechen und innere Unruhe auslösen (2), zu Beginn stehen häufig Nebenwirkungen im Vordergrund, bevor die Wirkung einsetzt (4), und Antidepressiva sind auch bei Angst- und Zwangsstörungen indiziert (5). Nicht alle Trizyklika sind aktivierend, manche wirken dämpfend (1 falsch). Johanniskraut beeinflusst über Enzyminduktion die Wirkung vieler Medikamente (3 falsch).
Weitere Fragen: Psychotherapieverfahren und Psychopharmaka
- 201203120Welche der folgenden Aussagen zur verhaltenstherapeutischen Technik der Reizkonfrontation trifft (treffen) zu? 1. Patienten mit einem Waschzwang dürfen sich spätestens 1-2 Stunden nach Beginn der Reizkonfrontation wieder die Hände waschen 2. Wenn die Patienten während einer Reizkonfrontation Angst verspüren, sollen sie sich zur Angstbewältigung ablenken und an etwas Schönes denken 3. Die Patienten können mit dieser Technik die Erfahrung machen, dass die vorgestellte Katastrophe nicht eintreten wird 4. Bei der Reizkonfrontation ist eine gedankliche Exposition (in sensu) nicht möglich 5. Bei Herzinfarkt gefährdeten Patienten sollte die Reizkonfrontation als Flooding (Reizüberflutung) erfolgen
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- 201210226Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei der Verhaltenstherapie werden folgende Techniken bzw. Prinzipien angewandt: 1. Umfassender Persönlichkeitsstrukurwandel zur Verhinderung von Lebenskrisen 2. Lerntheoretisch fundierte Modifikation des Verhaltens 3. Erkennung und Veränderung negativer Denkschemata 4. Training sozialer Kompetenz 5. Systematische Desensibilisierung