Frage 201503123 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität treffen zu? 1. Der Suizid zählt in Deutschland zu den zehn häufigsten Todesursachen 2. Bei Männern ist die Suizidrate deutlich höher als bei Frauen 3. Es ist bekannt, dass viele Betroffene innerhalb des letzten Monats vor dem vollzogenen Suizid einen Therapeuten aufgesucht hatten 4. Bei Verdacht auf Suizidalität sollte man nicht nach sozialen Kontakten fragen 5. Das präsuizidale Syndrom nach Ringel wird mit folgender Trias beschrieben: Einengung, Suizidfantasien und Aggressionsumkehr
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Richtige Antwort zu Frage 201503123
- C: Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
Erklärung
Suizid gehört in Deutschland zu den häufigen Todesursachen (1), Männer sterben deutlich häufiger durch Suizid (2), und viele Betroffene hatten kurz zuvor Kontakt zu Therapeuten oder Ärzten (3). Das präsuizidale Syndrom nach Ringel besteht aus Einengung, gehemmter und gegen die eigene Person gerichteter Aggression sowie Suizidfantasien (5). Nach sozialen Kontakten soll man bei Suizidverdacht gerade fragen (4 falsch).
Weitere Fragen: Suizidalität und Krisen
- 201510123Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität treffen zu? 1. Zu Beginn der Behandlung einer Depression mit Antidepressiva kann die Suizidalität zunehmen 2. Zu Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung einer Depression kann die Suizidalität zunehmen 3. Die überwiegende Zahl von Suiziden erfolgt als Folge krankheitsunabhängiger schwieriger Lebensumstände wie Arbeitslosigkeit oder Familienstand und weniger im Rahmen einer psychischen Erkrankung 4. In der Bundrepublik Deutschland sterben mehr Menschen an Suizid als an illegalen Drogen 5. Hinterbliebene nach Suizid haben ein erhöhtes Risiko selbst psychisch zu erkranken
- 201603201Welche der folgenden Aussagen zu psychiatrischen Notfallsituationen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
- 201603203Welche der folgenden Aussagen zu Suizidalität trifft (treffen) zu? 1. Heilpraktikern ist die Behandlung von Patienten mit Suizidgedanken grundsätzlich nicht gestattet 2. In den Monaten nach der Klinikentlassung ist das Risiko für eine Wiederholung des Suizidversuchs üblicherweise als sehr gering einzustufen 3. Direkte Fragen nach Suizidalität sollten bei Patienten mit schweren Depressionen vermieden werden 4. Bei Schizophrenie ist die Suizidmortalität deutlich höher als bei der Allgemeinbevölkerung 5. Bei älteren Menschen sind Suizide nur selten durch eine psychische Erkrankung bedingt
- 201610221Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität trifft (treffen) zu? 1. Suizidversuche bei Patienten sind für Heilpraktiker meldepflichtig 2. Bei der überwiegenden Zahl der Suizide besteht keine psychische Erkrankung 3. Ältere, alleinstehende Männer haben eine erhöhte Suizidrate 4. Die Wiederholung eines Suizidversuches im weiteren Lebenslauf ist äußerst selten 5. Bei Angststörungen ist die Suizidalität höher als bei der Allgemeinbevölkerung
- 201703207Welche der folgenden Aussagen für den Umgang mit suizidgefährdeten Patienten treffen zu? 1. Je konkreter die Ideen über den Suizid sind, umso größer ist die Suizidgefahr 2. Depressive Patienten dürfen nicht nach Ihren suizidalen Ideen exploriert werden 3. Die suizidale Gefährdung bei Patienten aus dem schizophrenen Formenkreis ist vergleichbar mit der der Allgemeinbevölkerung 4. Bei depressiven Patienten können sich suizidale Tendenzen in der Anfangsphase der medikamentösen Behandlung verstärken 5. Bei Alkoholabhängigkeit ist das Suizidrisiko erhöht
- 201703221Welche Aussage trifft zu? Das präsuzidale Syndrom nach Ringel umfass die Trias: