Frage 202603215 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Welche der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.
Du hast von Fragen richtig. Hier auf den Frageseiten merkt sich niemand, welche du falsch hattest. Der Trainer speichert deinen Stand und fragt die Fehler wieder ab, bis sie sitzen.
Oder gratis: die 10 Fragen, bei denen die meisten danebenliegen
Lösung anzeigen
Richtige Antworten zu Frage 202603215
- C: Bei der klassischen Somatisierungsstörung sind multiple, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome charakteristisch.
- E: Pathognomisch für die somatoforme autonome Funktionsstörung sind subjektive Symptome, die so geschildert werden, als beruhten sie auf einem System oder Organ, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert ist.
Erklärung
Die Somatisierungsstörung ist durch multiple, wiederholt auftretende und wechselnde körperliche Symptome gekennzeichnet (C). Bei der somatoformen autonomen Funktionsstörung werden Symptome so geschildert, als beruhten sie auf einem vegetativ innervierten Organ (E). Somatoforme Störungen setzen eine somatische Abklärung voraus (B falsch), A ist falsch, und Daumenlutschen gehört zu den Verhaltensauffälligkeiten (D falsch).
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
- 200210115Welche der folgenden Aussagen treffen hinsichtlich der hypochondrischen Störung zu? 1. Hinwendung der Aufmerksamkeit des Betroffenen auf bestimmte Organe bzw. Organsysteme ist ein charakteristisches Phänomen. 2. Normale Empfindungen werden als krankhaft und belastend interpretiert. 3. Ein charakteristisches Phänomen ist die Weigerung, zu akzeptieren, dass den Symptomen keine körperliche Erkrankung zugrunde liegt. 4. Bei einem Teil der Patienten besteht eine beträchtliche Depression. 5. Die Erstmanifestation erfolgt im Regelfall nach dem 50. Lebensjahr.
- 200210116Zu den neurotischen Störungen zählen: 1. Agoraphobie 2. Hysterie 3. Manie 4. Klaustrophobie 5. Anorexia nervosa
- 200210122Hinsichtlich der Panikstörung gilt:
- 200303110Welche der folgenden Aussagen zur Agoraphobie trifft (treffen) zu? 1. Überwiegend sind Frauen betroffen 2. Depressive und zwanghafte Symptome sowie soziale Phobien können zusätzlich vorhanden sein 3. Aufenthalt auf großen Plätzen oder in Menschenmengen sind typisch angstauslösende Momente 4. Vermeidung der phobischen Situation ist ein typisches Symptom 5. Ohne effektive Behandlung wird die Agoraphobie häufig chronisch
- 200303112Welche der folgenden Aussagen über die Somatisierungsstörung trifft (treffen) zu? 1. Die Symptome sind nur auf einen Körperteil bezogen 2. Ängste und Depressionen sind häufige Begleiterscheinungen 3. Die psychophysische Konstitution spielt bei der Entstehung keine Rolle 4. Medikamentenmissbrauch bis zur Abhängigkeit besteht häufig 5. Eine längere Psychotherapie ist in jedem Fall die alleinige Behandlungsmethode
- 200303116Eine 25-jährige Frau bekommt plötzlich Angstgefühle, „pfötchenartige" Verkrampfungen der Hände und atmet schnell und flach. Es handelt sich am ehesten um: