Frage 201610149 von 1458 · Heilpraktikerprüfung
Welche der folgenden Aussagen zur Meningokokken-Meningitis treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
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Richtige Antworten zu Frage 201610149
- C: Es besteht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker
- E: Typische Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteife
Erklärung
Die Meningokokken-Meningitis ist eine bakterielle Erkrankung und nach dem IfSG meldepflichtig. Für Heilpraktiker besteht ein Behandlungsverbot (C). Typisch sind Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteife (E). Sie ist ansteckend (Tröpfcheninfektion), und es gibt Impfungen gegen Meningokokken.
Weitere Fragen: Infektionskrankheiten
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- 201703115Welche der folgenden Aussagen zur EHEC-lnfektion (Enterohämorrhagische Escherichia coli) treffen zu? 1. Der EHEC-Erreger produziert Giftstoffe, die beim Menschen schwerwiegende Krankheitsverläufe auslösen können 2. Eine geringe Keimzahl reicht aus, um eine Erkrankung auszulösen 3. Die Inkubationszeit einer EHEC-Erkrankung beträgt normalerweise etwa 3 Stunden 4. Blutige Durchfälle sprechen gegen eine EHEC-Erkrankung 5. Eine EHEC-lnfektion ist anonym meldepflichtig bei Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod
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- 201703122Welche der folgenden Aussagen zur Syphilis (Lues) treffen zu? 1. Syphilis ist eine durch Viren verursachte Infektionserkrankung 2. Für Heilpraktiker besteht nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) ein Behandlungsverbot 3. Leitsymptom einer Frühinfektion ist bei infizierten Männern morgendlicher eitriger Ausfluss aus der Harnröhre („Bonjour-Tropfen“) 4. Etwa 2 bis 3 Monate nach der Infektion Hautknoten kommt es häufig zu breiten, teilweise nässenden und hochinfektiösen Hautknoten (sogenannten Condylomata lata) 5. Der sogenannte syphilitische Primärkomplex im Rahmen des Primärstadiums der Infektion besteht aus einem meist am Genitale sitzenden hochinfektiösen Geschwür sowie Lymphknotenschwellungen der Leistenregion
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- 201703129Welche der folgenden Aussagen zur HIV-Infektion treffen zu? 1. 1 bis 6 Wochen nach der Erstinfektion tritt bei einem Teil der Infizierten ein Mononukleose-ähnliches Krankheitsbild auf, u.a. mit Fieber, Lymphknotenschwellungen und Exanthem 2. Die derzeit verwendeten Tests (Antikörper-Nachweis) sind bereits Stunden nach einer möglichen Infektion zuverlässig 3. Die postexpositionelle Prophylaxe (PEP) ist auch dann noch zuverlässig wirksam, wenn sie erst 1 Woche nach Exposition beginnt 4. Bei der HIV-lnfektion besteht eine gute Korrelation der Prognose zur Granulozytenzahl 5. Zu den opportunistischen Infektionen, die AIDS definieren, zählt die Tuberkulose