Frage 200403106 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Ein 44-jähriger Mann hatte vor einem Jahr einen Unfall mit seinem Wagen. Seit dieser Zeit hat er nicht nur Angst vor dem Autofahren, sondern auch Angst, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Für die Ausweitung der Angst kommt aus lerntheoretischer Sicht am ehesten in Betracht:
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Richtige Antwort zu Frage 200403106
- E: Reizgeneralisierung
Erklärung
Die Ausweitung der Angst vom Autofahren auf andere Verkehrsmittel ist eine Reizgeneralisierung (E), weil ähnliche Reize die Angstreaktion auslösen. Diskriminationslernen wäre das Gegenteil, Habituation bedeutet Gewöhnung.
Weitere Fragen: Angst-, Zwangs- und Belastungsstörungen
- 200403110Eine Patientin leidet unter der Angst, auf der Straße ohnmächtig zu werden und in eine hilflose Situation zu geraten. Sie vermeidet es deshalb, ohne Begleitung durch ihren Ehemann das Haus zu verlassen. Das Vermeidungsverhalten lässt sich lemtheoretisch am ehesten erklären als:
- 200403119Die somatoforme autonome Funktionsstörung (nach ICD-10)
- 200510019Welche der folgenden Aussagen zur Gefühlswelt beim Derealisations- und/oder Depersonalisationssyndrom (nach ICD-10) sind richtig? 1. Der eigene Körper wird als unwirklich erlebt 2. Die Patienten klagen u.a. über den Verlust von Emotionen, über das Abgetrenntsein von ihren Gedanken, von der realen Welt 3. Überzeugung an einer schweren Krebserkrankung zu leiden 4. Es besteht keine Krankheitseinsicht 5. Die Patienten sind sich der Unwirklichkeit der Veränderungen bewusst
- 200603018Welcher der folgenden Aussagen über Angstneurosen trifft (treffen) zu? 1. Psychodynamisch besteht nicht selten eine Trennungsempfindlichkeit 2. In der Regel findet sich eine dissoziative Amnesie 3. Länger anhaltende Angstzustände (zu unterscheiden von Angstanfällen) sind selten
- 200603023Welche Aussage zur Zwangsstörung trifft zu?
- 200610018Welcher der folgenden Aussagen zu Zwangsstörungen trifft (treffen) zu? 1. Die häufigsten Zwangshandlungen sind Waschzwänge und Kontrollzwänge 2. Im Kindesalter werden Zwangsgedanken oder -handlungen nicht unbedingt als sinnlos oder unsinnig erlebt 3. Der Patient ist nicht krankheitseinsichtig 4. Die Ausübung der Zwangshandlung verstärkt die Ängste des Patienten 5. Beide Geschlechter sind etwa gleich häufig betroffen