Frage 201110204 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie

Welche der folgenden Aussagen zur klassischen Psychoanalyse nach Freud trifft (treffen) zu? 1. Der Therapeut sollte seine Gegenübertragungsgefühle für diagnostische Zwecke nutzbar machen 2. Der Therapeut muss im Laufe der Therapie darauf achten, dass der Patient ihm gegenüber keine Übertragung entwickelt 3. Die Deutung von Träumen soll in der Therapie einen Zugang zu sonst nicht oder nur schwer erreichbaren Schichten der Psyche ermöglichen 4. Der Therapeut versucht von Anfang an durch die Einnahme einer aktiven Rolle den Patienten bei der Aufdeckung verdrängter seelischer Inhalte zu unterstützen 5. Bei der freien Assoziation soll sich der Patient mit Äußerungen über den Therapeuten zurückhalten

Mehrere Antworten können richtig sein. Kreuze alle richtigen an.

Lösung anzeigen

Richtige Antwort zu Frage 201110204

  • B: Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig

Erklärung

In der klassischen Psychoanalyse nutzt der Therapeut seine Gegenübertragung diagnostisch (1), und die Traumdeutung öffnet den Zugang zu unbewussten Schichten (3). Falsch ist 2, denn die Übertragung wird gerade gefördert und bearbeitet. Falsch ist auch 4, weil der Analytiker sich zurückhaltend und abstinent verhält. 5 stimmt nicht, da der Patient bei der freien Assoziation alles äußern soll, auch Gedanken über den Therapeuten.

Weiter zu Frage ›