Frage 202603212 von 1212 · Heilpraktikerprüfung Psychotherapie
Im Jahr 2023 beendeten ca. 10.300 Menschen ihr Leben durch eine Suizid. Schätzungen zufolge lag die Anzahl der Suizidversuche rund zehn Mal so hoch. Welche der folgenden Aussagen zu Suizidalität sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
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Richtige Antworten zu Frage 202603212
- A: Die Mehrzahl der vollendeten Suizide wurde von Männern im Alter von 50 Jahren und darüber durchgeführt.
- E: Maßnahmen zur Suizidprävention wie z.B. das Sichern von hohen Gebäuden durch Absperrgitter oder Fangnetze sind Teil der sogenannten Verhältnisprävention.
Erklärung
Die Mehrzahl der Suizide wird von Männern ab 50 Jahren begangen (A). Verhältnisprävention wie Absperrgitter oder Fangnetze verändert die Umwelt (E). Frühere Suizidversuche sind ein starker Risikofaktor (B falsch), Suizide stehen nicht zwangsläufig mit psychischer Erkrankung im Zusammenhang (C falsch), und nicht jedem Suizid geht ein präsuizidales Syndrom voraus (D falsch).
Weitere Fragen: Suizidalität und Krisen
- 202603219Welche der folgenden Aussagen zu psychiatrischen Notfällen sind richtig? Ein psychiatrischer Notfall… 1. ist ein Zustand, der einen unmittelbaren Handlungszwang zur Abwendung von Lebensgefahr oder von anderen schwerwiegenden Folgen mit sich bringt. 2. erfordert eine sofortige, an der akuten Symptomatik orientierte , gezielte Therapie. 3. entsteht immer auf der Grundlage einer vorbestehenden psychiatrischen Erkrankung. 4. muss auf einer psychiatrischen Station behandelt werden. 5. erfordert eine Einweisung nach dem jeweils gültigen Landesgesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Erkrankungen.
- 200303128Welche der folgenden Aussagen hinsichtlich Suizidalität und Suizid treffen zu? 1. Nach einem Zuizidversuch besteht jahrelang keine Suizidgefahr mehr 2. Ein Suizidversuch löst in der Regel eine psychische Selbstheilung (Katharsis) aus 3. Bei alleinstehenden alten Männern besteht ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko 4. Eines der Stadien der suizidalen Entwicklung ist das Stadium der Ambivalenz 5. Die Wahl der Suizidmethode bei psychisch Kranken ist völlig unabhängig von der psychiatrischen Diagnose
- 200310126Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität trifft (treffen) zu? 1. Nur selten (in weniger als 10 %) geben Suizidanten vor der Suizidalhandlung Signale (z.B. Ankündigung, verbale Andeutungen, etc.). 2. Bei angekündigter Selbsttötung oder bei Verdacht auf Suizidneigung muss der Behandler dieses Thema mit dem Betreffenden ansprechen. 3. Der Versuch abzuschätzen, ob bei einem Patienten Suizidgefahr vorliegt, ist grundsätzlich ein vergebliches Unterfangen.
- 200403122Welche der folgenden Aussagen zum Suizid/Suizidversuch treffen zu? 1. Patienten mit akuter paranoid-halluzinatorischer schizophrener Psychose haben ein erhöhtes Suizidrisiko. 2. Suizide treten jahreszeitlich gehäuft auf. 3. Bei Personen, die früher bereits einen Suizidversuch durchgeführt haben, besteht ein erhöhtes Suizidrisiko. 4. Patienten mit schwerer rezidivierender depressiver Störung haben ein erhöhtes Suizidrisiko. 5. Frauen sind bei den Suiziden um ein Mehrfaches häufiger vertreten als Männer.
- 200510004Unter den Begriff des erweiterten Suizid fällt nach üblicher Definition Folgendes:
- 200510028Welche(r) der folgenden Punkte gehört (gehören) zum präsuizidalen Syndrom (nach RINGEL)? 1. Soziale Isolation (Kontaktstörung, Vereinsamung) 2. Aggressionsstauung und Aggressionsumkehr 3. Suizidphantasien 4. Erleben von Ausweglosigkeit 5. Einengung der Wertewelt